ADHS-Beobachtungsstudie

Liebe Betroffene, Angehörige und Interessente,

wir betrachten mit großer Sorge die Entwicklungen in Bezug auf eine Cannabinoid-Therapie zur Behandlung von AD(H)S.

Betroffene berichten häufig von Diskriminierungen von Seiten vieler Ärzte und Krankenkassen. Hierbei handelt es sich häufig um austherapierte Langzeitpatienten mit starken Symptomen und einer langen Leidesgeschichte. Den Menschen wird nicht geholfen und sie werden teilweise in die Illegalität gedrängt, was ihre Symptome noch verstärken kann. Auf der anderen Seite erreichen uns immer wieder Berichte von Betroffenen, die von einer signifikanten Verbesserung ihrer Symptome durch die Einnahme von Cannabinoiden berichten.

Wir wollen ehrlich zu Ihnen sein: Derzeit sieht es für Cannabis und AD(H)S ziemlich schlecht aus. Daher bleibt uns nur eines - wir müssen nun Evidenz schaffen, um in den entsprechenden Gremien mit vielen Fallbeispielen zum Nachdenken anzuregen.

Dies funktioniert aber nur, wenn unsere Daten auch Rückfragen standhalten. Denn eines ist uns allen klar: Man kann in solchen Gremien auch viel Schaden anrichten. Darum müssen wir in dieser Angelegenheit akribisch arbeiten.

Der erste Schritt ist die folgende Umfrage:

Wir bitten herzlich um Verbreitung, damit möglichst viele Menschen mit AD(H)S, welche von einer Therapie profitieren, die Chance haben, ihren Fall zu präsentieren und nicht ungehört zu bleiben.

Im zweiten Schritt wird unser Team Kontakt zu den Menschen aufnehmen, um in einem persönlichen Gespräch weitere Schritte zu besprechen. Zum Beispiel, ob eine Bereitschaft da ist, den persönlichen Fall entsprechend zu dokumentieren, um Evidenz zu schaffen oder ob wir vielleicht helfen können bei Fragen zu Kostenübernahme, Führerschein, etc.

Und keine Sorge, was den Datenschutz angeht:

Wir machen uns die Mühe, Ihre Kontakt-E-Mail getrennt von Ihren Auswertungsdaten unter allen datenschutzrechtlichen Vorgaben zu speichern. Nur Ihr Teamkontakt hat Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Auswertung vorliegen und unterliegt im persönlichen Gespräch und danach der Schweigepflicht. Sollten Rückfragen zu anderen Institutionen nötig sein, wird Ihr Berater Sie vorher immer persönlich fragen und nicht ohne Ihr Einverständnis handeln.

Sollten Sie Rückfragen haben, stehen wir Ihnen gerne werktags von 14 bis 16 Uhr unter unser Vereinsnummer 0201 6485 0852 oder unter der E-Mail: adhs@bdcan.de zur Verfügung.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Arbeitsgruppe ADHS
Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan)
Verband der Cannabis versorgenden Apotheken e.V. - VCA

Name
E-Mail-Adresse