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	<title>Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</title>
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		<title>Pressemitteilung: Medizinalcannabis: Verbändebündnis warnt vor pauschalen Verboten bei Medizinalcannabis</title>
		<link>https://bdcan.de/pm-2026-01/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wonder Woman]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 12:09:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor der Anhörung im Bundestag: Fachverbände aus Ärzteschaft, Apotheken, Industrie und Patient:innen fordern zeitgemäße Regulierung statt Rückschritt bei Telemedizin und Versand.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/pm-2026-01/">Pressemitteilung: Medizinalcannabis: Verbändebündnis warnt vor pauschalen Verboten bei Medizinalcannabis</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="20006" class="elementor elementor-20006" data-elementor-post-type="post">
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									13. Januar 2026								</div>
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Medizinalcannabis: Verbändebündnis warnt vor pauschalen Verboten bei Medizinalcannabis</h1>				</div>
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									<p>Vor Anhörung im Bundestag: Fachverbände aus Industrie und Apotheken sowie Ärzteschaft und Patient:innen fordern zeitgemäße Regulierung statt Rückschritt bei Telemedizin und Versand.</p>								</div>
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									<p><strong>Berlin, 13. Januar 2026 – Die führenden Fachverbände im Bereich Medizinalcannabis stellen im Vorfeld der morgigen öffentlichen Anhörung zum Ersten Gesetz zur Änderung des Medizinalcannabisgesetzes im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags klar, dass sie eine sinnvolle Überarbeitung des Medizinalcannabisgesetzes unterstützen. Diese Überarbeitung muss Fehlentwicklungen konsequent, verhältnismäßig und evidenzbasiert unterbinden, ohne bewährte Versorgungswege zu schwächen, da dies die Versorgungssicherheit von Patient:innen gefährden würde. Die unterzeichnenden Verbände werden in der Anhörung als Sachverständige vertreten sein. </strong></p>								</div>
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									<p>Für die Sicherstellung der Versorgung von Patient:innen, insbesondere im ländlichen Raum, wäre ein pauschales Versandverbot für medizinische Cannabisblüten aus Sicht der Verbände ein enormes Risiko: „<em>Patient:innen mit Mobilitätseinschränkungen, schwerkranke Menschen und Personen in unterversorgten Regionen sind auf eine kontinuierliche und barrierearme Versorgung angewiesen. Diese Versorgung haben deutsche Vor-Ort-Apotheken mit einer Versandhandelserlaubnis übernommen. Mit dem Versandhandelsverbot trifft man nicht nur Patient:innen, sondern auch deutsche Apotheken, die sich auf die Versorgung mit Medizinalcannabis spezialisiert haben</em>“, so die Geschäftsführerin des Verbandes der Cannabis versorgenden Apotheken e. V. (VCA), Dr. Christiane Neubaur.</p><p>Daniela Joachim als Vertretung von Cannabispatient:innen im Bund Deutscher Cannabis-Patienten e. V. (BDCan) schließt sich dem an: <em>„Versandverbote für Blüten schaden Tausenden auf genau diese Medikation angewiesenen, chronisch kranken Patient:innen – vor allem im ländlichen Raum. Sie lösen das Problem nicht, denn Freizeitkonsumierende können zum Missbrauch einfach auf andere Darreichungsformen ausweichen. Die Politik muss stattdessen endlich an die Wurzel der beobachteten Fehlentwicklung: Die offensive und dauerhafte illegale Werbung für Medizinalcannabis an Laien darf sich nicht weiter lohnen!&#8220;</em></p><p>Auch beim Einsatz von telemedizinischen Angeboten stellen sich die Verbände klar gegen pauschale Verbote und fordern vom Gesetzgeber differenzierte regulatorische Vorgaben für die Nutzung von Videosprechstunden. Antonia Menzel, Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e. V. (BPC), stellt klar: <em>„Telemedizinische Videosprechstunden sind heute ein anerkannter Standard der medizinischen Regelversorgung. Seriöse Telemedizin-Plattformen arbeiten unter Einhaltung des deutschen Berufsrechts, mit sicheren Identitäts- und Altersprüfungen sowie ausschließlich mit approbierten Ärzt:innen, die die volle therapeutische Verantwortung tragen. Ein verpflichtender Arzt-Patienten-Kontakt ist richtig, dieser kann aber auch per Videosprechstunden stattfinden.“</em></p><p>Dr. med. Franjo Grotenhermen, Vorstandsvorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM), kritisiert die unseriösen Aussagen zum Erfüllungsaufwand: <em>„Der Gesetzentwurf ist nicht ehrlich. Man kann nicht einerseits behaupten, dass Apothekerinnen und Apothekern kein laufender zusätzlicher Erfüllungsaufwand entstehe, während andererseits erwartet wird, dass sie mehr beraten. Auch die Annahme, es würden für Bürgerinnen und Bürger keine erhöhten Kosten und kein erhöhter Erfüllungsaufwand entstehen, ist nicht seriös. Für viele würde es teurer und aufwendiger.“ </em></p><p>Dirk Heitepriem, Präsident des Branchenverbandes Cannabiswirtschaft e. V. (BvCW), sieht im Zuge der Diskussion um das Cannabisgesetz auch den klaren Bedarf an legalen Zugängen zu Genussmittelcannabis. <em>„Die Annahme der Bundesregierung eines Missbrauches von Medizinalcannabis zu Genusszwecken zeigt, dass bislang unzureichende legale Zugangswege für Konsumcannabis bestehen. Die klare Trennung von medizinischer Therapie und Konsum ist von großer Bedeutung. Dafür braucht es niederschwellige Zugänge zu qualitätsgesichertem und kontrolliertem Cannabis. Die Umsetzung bereits geplanter und beantragter Modellprojekte würde hier eine enorme Verbesserung darstellen.” </em></p><p><em>“Der erste EKOCAN-Zwischenbericht und eine Erhebung des Instituts für Suchtforschung (ISFF) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Hochschule Freiburg zeigen, dass sich ca. 30 Prozent der Konsumierenden über Apotheken mit Cannabis versorgen. Eine legale Abgabe an Konsumierende innerhalb der wissenschaftlich begleiteten Pilotprojekte könnte einfach und fachlich fundiert von Apotheken übernommen werden“</em>, ergänzt Dr. Neubaur.</p><p>Abschließend betonen die Verbände, dass der bestehende Rechtsrahmen bereits Instrumente zur Verfügung stellt, um Verstöße gegen das Heilmittelwerbegesetz, Berufsrecht, Arzneimittel- und Apothekenrecht sowie EU-Recht zu ahnden. Es mangelt derzeit jedoch an einer konsequenten Durchsetzung.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ansprechpartner:innen für die Presse:</h2>				</div>
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									<p>Antonia Menzel, Vorstandsvorsitzende BPC <br />Telefon: +49 162 666 1104 <br /><span style="color: #086c29;"><a style="color: #086c29;" href="menzel@bpc-deutschland.de">E-Mail schreiben</a></span> </p><p>Dirk Heitepriem, Präsident BvCW  <br />Telefon: +49 170 64 00 306 <br /><span style="color: #086c29;"><a style="color: #086c29;" href="dh@cannabiswirtschaft.de">E-Mail schreiben</a></span> </p><p>Dr. Christiane Neubaur, Geschäftsführerin VCA<span style="color: #086c29;"><br /><a style="color: #086c29;" href="mailto:neubaur@vca-deutschland.de">E-Mail schreiben</a></span></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Über die Verbände:</h2>				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM)</h3>				</div>
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									<p>Ansprechpartner: Dr. med. Franjo Grotenhermen<br />Telefon: 05233 953 72 46<br /><span style="color: #086c29;"><a style="color: #086c29;" href="https://www.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a></span> <br /><span style="color: #086c29;"><a style="color: #086c29;" href="mailto:info@arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de">E-Mail schreiben</a></span></p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM) wurde 1997 von Beschäftigten aus dem Gesundheitswesen sowie Patientinnen und Patienten gegründet. Die ACM hat in den vergangenen 30 Jahren ein umfangreiches Informations- und Serviceangebot entwickelt und maßgeblich an den Verbesserungen bei der medizinischen Verwendung von Medikamenten auf Cannabisbasis in Deutschland mitgewirkt. So wurde durch eine von der ACM initiierte Verfassungsbeschwerde und nachfolgende Musterprozesse vor den Verwaltungsgerichten der Weg für Ausnahmeerlaubnisse für die medizinische Verwendung von Cannabis aus der Apotheke im Jahr 2007 bereitet.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan)</h3>				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ansprechpartnerin: Daniela Joachim<br />Telefon: 0201 6485 08 52<br /><span style="color: #086c29;"><a style="color: #086c29;" href="https://bdcan.de" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a></span><br /><span style="color: #086c29;"><a style="color: #086c29;" href="mailto:daniela.joachim@bdcan.de">E-Mail schreiben</a></span> </p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Der Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan) als gemeinnütziger Verein setzt sich durch direkten Austausch mit der Politik, Ärzt:innen, Apotheker:innen, Krankenkassen, MDK sowie der Industrie dafür ein, dass Patient:innen mit qualitativ hochwertigen Cannabisarzneimitteln in verschiedenen Darreichungsformen flächendeckend von den niedergelassenen Apotheken vor Ort und zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen versorgt werden, wenn eine Therapie mit Cannabinoiden indiziert ist. Zudem bieten wir unseren Mitgliedern Unterstützung bei der Gründung von Selbsthilfegruppen und beraten in diesen sowie über unsere Hotline und per E-Mail zu allen Fragen rund um die Therapie mit Medizinalcannabis.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. (BvCW)</h3>				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p style="text-align: left;">Ansprechpartner: Michael Greif, Geschäftsführer<br /><span style="color: #086c29;"><a style="color: #086c29;" href="https://cannabiswirtschaft.de" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a></span><br /><span style="color: #086c29;"><a style="color: #086c29;" href="mailto:kontakt@cannabiswirtschaft.de">E-Mail schreiben</a></span></p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Der BvCW ist die Stimme der Cannabiswirtschaft in Deutschland und vertritt alle Branchensegmente und Unternehmensgrößen gegenüber Politik und Verwaltung. Unsere Fachbereiche gliedern sich in „Genussmittelregulierung“, „Industriehanf“, „Medizinalcannabis“ sowie “Technik, Handel &amp; Dienstleistung”. Wir bündeln industriepolitische, technologische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Expertise und setzen uns für bessere politische Rahmenbedingungen ein.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC)</h3>				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ansprechpartnerin: Antonia Menzel, Vorstandsvorsitzende<br /><span style="color: #086c29;"><a style="color: #086c29;" href="https://bpc-deutschland.de" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a></span><br /><span style="color: #086c29;"><a style="color: #086c29;" href="mailto:info@bpc-deutschland.de">E-Mail schreiben</a></span>  </p>								</div>
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									<p>Der Bundesverband Pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e. V. (BPC) ist die zentrale Interessenvertretung der pharmazeutischen Cannabinoidbranche in Deutschland. Der Verband bündelt die Expertise seiner Mitgliedsunternehmen mit dem Ziel, Patient:innen eine sichere und qualitativ hochwertige Versorgung mit medizinischem Cannabis zu ermöglichen.</p><p>Der BPC setzt sich aktiv für Forschungsförderung, die zukunftsfähige Weiterentwicklung von Cannabinoidtherapien sowie für leistungsfähige Anbau- und Versorgungsstrukturen ein. Durch Aufklärung, Weiterbildung und einen kontinuierlichen Dialog mit politischen und regulatorischen Entscheidungsträgern stärkt der Verband die Position der Branche in Deutschland und auf internationaler Ebene.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Verband der Cannabis versorgenden Apotheken e.V. (VCA)</h3>				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ansprechpartnerin: Dr. Christiane Neubaur, Geschäftsführerin<br /><span style="color: #086c29;"><a style="color: #086c29;" href="https://vca-deutschland.de/" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a></span><br /><span style="color: #086c29;"><a style="color: #086c29;" href="mailto:info@vca-deutschland.de">E-Mail schreiben</a></span> </p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Das erklärte Ziel des VCA ist es, in Deutschland eine effiziente und bezahlbare Versorgung von Patient:innen mit medizinischem Cannabis sicherzustellen. Diese Versorgungspflicht sieht der Verband ganz klar bei den pharmazeutischen Expert:innen in der Apotheke. Denn gemäß § 1 Apothekengesetz obliegt den Apotheken die im öffentlichen Interesse gebotene Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung der Bevölkerung. Hier ist der Kontaktpunkt für Patient:innen, vor, während und nach dem Erhalt einer ärztlichen Verordnung. Das pharmazeutische Fachpersonal versorgt, berät und begleitet Patient:innen.</p>								</div>
				</div>
				</div>
					</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/pm-2026-01/">Pressemitteilung: Medizinalcannabis: Verbändebündnis warnt vor pauschalen Verboten bei Medizinalcannabis</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
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		<title>Stellungnahme zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes</title>
		<link>https://bdcan.de/stellungnahme-medcang-2026/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wonder Woman]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jan 2026 19:01:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>als Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan) bedanken wir uns für die Einladung zur öffentlichen Anhörung am 14. Januar 2026 sowie die damit verbundene Möglichkeit, eine Stellungnahme zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes der Bundesregierung abzugeben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/stellungnahme-medcang-2026/">Stellungnahme zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="19995" class="elementor elementor-19995" data-elementor-post-type="post">
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									12. Januar 2026								</div>
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stellungnahme des BDCan zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes</h1>				</div>
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									<p>Essen, 12. Januar 2026</p>								</div>
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									<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p><p>als Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan) bedanken wir uns für die Einladung zur öffentlichen Anhörung am 14. Januar 2026 sowie die damit verbundene Möglichkeit, eine Stellungnahme zum <strong>Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes</strong> der Bundesregierung abzugeben.</p><p>Wir unterstützen nachdrücklich Ihr Ziel, Medikamentenmissbrauch einzudämmen und künftig wieder sauber zwischen Medizin und Konsumcannabis-Markt zu unterscheiden. Nach unserer Einschätzung bergen die vorgeschlagenen Regelungen zum Teil das Risiko, den Zugang zu Medizinalcannabis für behandlungsbedürftig erkrankte Menschen einzuschränken.</p><p><strong>Wichtig ist aus unserer Sicht vor allem, die eigentliche Wurzel der beobachteten Fehlentwicklung anzugehen: Offensive und dauerhafte Werbung an Laien und Verschreibungen ohne persönlichen Kontakt.</strong></p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zusammenfassung der Kernpunkte:</h2>				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Heilmittelwerberecht effektiv reformieren</h3>				</div>
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									<ul><li>Effektive Durchsetzung des Laienwerbeverbots für verschreibungspflichtige Arzneimittel</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Verschärfung der Sanktionsandrohungen (Geld- und Freiheitsstrafen)</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Ergänzung entsprechender Strafvorschriften im HWG</li></ul>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Verbindliche ärztliche Untersuchung und Verschreibung (§ 3 MedCanG) konkretisieren</h3>				</div>
				</div>
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									<ul><li>Erstverordnung nur nach persönlicher ärztlicher Untersuchung</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Regelmäßige ärztliche Verlaufskontrollen (mindestens jährlich)</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Unterbindung der Umgehung durch Verschreibungen aus dem Ausland</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Einführung klarer Sanktionsregelungen bei Verstößen</li></ul>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Balance zwischen Missbrauchsprävention und Patient:innenversorgung gewährleisten</h3>				</div>
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									<ul><li>Zugang zu Medizinalcannabis nicht unnötig erschweren</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Versorgung vulnerabler Patient:innen sicherstellen</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Vermeidung der Rückkehr zu den restriktiven Bedingungen vor dem 1. April 2024 (z. B. Ultima-Ratio-Regel)</li></ul>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kein pauschales Versandverbot für Cannabisblüten</h3>				</div>
				</div>
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									<ul><li>Gefahr von Versorgungslücken, insbesondere im ländlichen Raum und bei Mobilitätseinschränkungen</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Umgehungsrisiken durch teils hochkonzentrierte Alternativen (z. B. „Live Rosin“ oder „Edibles“)</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Empfehlung: Auflagen statt generellem Versandverbot (z. B. verpflichtende pharmazeutische Beratung)</li></ul>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Qualitätsanforderungen und klare Trennung von Medizin und Freizeitkonsum</h3>				</div>
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									<ul><li>Sicherstellung lückenloser Rückverfolgbarkeit der Lieferkette</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Unterbindung von „GMP-Washing“</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Neutrale, medizinisch zweckmäßige Produktnamen statt Lifestyle-orientierter Sortenbezeichnungen</li></ul>								</div>
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									<p>Wir begrüßen die Eindämmung von Missbrauch als notwendiges Anliegen. Gleichzeitig muss jedoch sichergestellt sein, dass kranke Menschen mit oft seit vielen Jahren bestehenden therapiebedürftigen Indikationen ihre Behandlung zuverlässig erhalten können.</p><p>Seit der Herausnahme von Medizinalcannabis (MedCan) aus dem Betäubungsmittelgesetz zum 1. April 2024 hat sich die Versorgungslage für viele Patient:innen deutlich verbessert und bürokratische Hürden für Ärztinnen, Ärzte und Apotheken wurden abgebaut. Diesen Fortschritt gilt es zu bewahren. Der von einzelnen kommerziellen Anbietern offenbar geförderte Medikamentenmissbrauch darf nicht dazu führen, dass Medizinalcannabis zulasten kranker Menschen erneut denselben restriktiven Bedingungen unterworfen wird wie vor dem 1. April 2024.</p><p>Bereits Anfang Juli 2025 hat der BDCan gemeinsam mit der Deutschen Medizinal-Cannabis Gesellschaft und dem Verband der Cannabis versorgenden Apotheken konkrete Vorschläge vorgelegt (Anlage 1), wie Versorgungs- und Missbrauchsschutz in Einklang gebracht werden können. Aufbauend darauf nehmen wir im Folgenden zu den zentralen Aspekten des Referentenentwurfs Stellung und unterbreiten &#8211; wo möglich &#8211; konstruktive Formulierungsvorschläge.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Detaillierte Erläuterung der Kernpunkte:</h2>				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zu 1.:<br>Heilmittelwerberecht effektiv reformieren</h3>				</div>
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									<p>Ein besonderer Schwerpunkt unserer Stellungnahme betrifft das Heilmittelwerberecht (HWG). Der BDCan sieht dringenden Handlungsbedarf, das in § 10 HWG normierte Laienwerbeverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel mit schärferen Sanktions- androhungen zu versehen. Hintergrund ist, dass einige kommerzielle Anbieter in den vergangenen Monaten offenbar massiv – und rechtswidrig – für Cannabisverschreibungen in der Allgemeinbevölkerung geworben haben (etwa über Internetplattformen, per E-Mail, Plakatwerbung, Werbung durch Influencer aus dem Bereich des Freizeitmarktes oder über soziale Medien). Diese Form der Werbung zielt direkt auf Endverbraucher:innen ab und nimmt aus kommerziellen Motiven einen möglichen Medikamentenmissbrauch billigend in Kauf. Es darf sich wirtschaftlich nicht lohnen, gegen das Werbeverbot zu verstoßen. Daher sind Geld- und Freiheitsstrafen so anzuheben, dass jede Kosten-Nutzen-Rechnung für potenzielle Delinquenten eindeutig negativ ausfällt.</p>
<p>Konkret schlägt der BDCan vor, § 14 HWG (Strafvorschriften) um einen neuen Absatz zu ergänzen. Wer vorsätzlich entgegen § 10 Abs. 1 HWG (Verbot der Werbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel gegenüber Laien) wirbt und dadurch die Gesundheit von Verbraucher:innen aus Gewinnstreben gefährdet, soll mit einer Freiheitsstrafe von mindestens drei Monaten bis zu zwei Jahren sowie mit einer angemessenen Geldstrafe je Werbemaßnahme bestraft werden; zusätzlich soll der durch die Werbung erzielte wirtschaftliche Vorteil zwingend abgeschöpft werden.</p>
<p>Für besonders schwere Fälle – etwa wenn die verbotene Werbung gezielt an besonders schutzbedürftige Personengruppen (z. B. Jugendliche oder schwer Kranke) gerichtet ist, in außergewöhnlich irreführender oder aggressiver Weise zum Arzneimittelmissbrauch motiviert, eine sehr große Reichweite erzielt oder bereits zu nachweislichen Gesundheitsschäden geführt hat – sollte der Strafrahmen weiter verschärft werden (Vorschlag: Mindestfreiheitsstrafe 2 Jahre). Ergänzend ist § 15 HWG (Ordnungswidrigkeiten) anzupassen, damit auch weniger gravierende Verstöße gegen § 10 HWG – soweit sie nicht unter die neue Strafnorm fallen – mit spürbaren Geldbußen geahndet werden können.</p>
<p>Durch eine solche Reform würde das seit 1965 bestehende Werbeverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel endlich wieder effektiv durchgesetzt. Wo nötig, müssen die Überwachungs- und Strafverfolgungsbehörden der Länder konsequent einschreiten. Die neuen Strafvorschriften würden eine wirksame Abschreckung schaffen, die öffentliche Gesundheit schützen und gesundheitsgefährdende Werbepraktiken sowie Medikamentenmissbrauch verhindern. Eine Differenzierung nach Arzneimitteltyp oder Werbekanal ist dabei bewusst nicht vorgesehen, um die Schutzwirkung des Laienwerbeverbots umfassend wiederherzustellen.</p>
<p>Der BDCan bittet die Bundesregierung dringend, diesen Vorschlag im Zuge der Gesetzesänderung aufzugreifen. Die jüngsten Vorfälle – etwa aggressiv beworbene „Cannabis per Klick“-Rezepte per Fragebogen – haben gezeigt, dass ohne schärfere Sanktionen manche Anbieter das geltende Werbeverbot schlicht ignorieren. Hier muss der Gesetzgeber ein klares Zeichen setzen. Einen konkreten Gesetzentwurf, den wir Anfang Juli 2025 gemeinsam mit der Deutschen Medizinal-Cannabis Gesellschaft und dem Verband der Cannabis versorgenden Apotheken vorgelegt haben, finden Sie in der Anlage 1.</p>								</div>
				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zu 2.:<br>Verbindliche ärztliche Untersuchung und Verschreibung (§ 3 MedCanG) konkretisieren</h3>				</div>
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									<p>Der BDCan unterstützt ausdrücklich, dass verpflichtende Ärzt:innen-Patient:innen-Kontakte bei der Verordnung von Medizinalcannabis sichergestellt werden. Allerdings fordern wir, diese Vorgaben nicht nur auf Cannabisblüten zu beschränken, sondern auf alle Darreichungsformen auszuweiten, um die Patient:innensicherheit zu gewährleisten und eine Umlenkung des Freizeitkonsummarktes zu vermeiden. Konkret schlägt der BDCan vor, die Erstverordnung von Medizinalcannabis ausschließlich nach einer persönlichen ärztlichen Untersuchung vor Ort zu erlauben. Folgeverschreibungen sollten unter bestimmten Bedingungen auch telemedizinisch erfolgen, jedoch sollte mindestens einmal jährlich eine persönliche Therapiekontrolle stattfinden. Auch hierzu verweisen wir auf den im Juli von uns gemeinsam mit der Deutschen Medizinal-Cannabis Gesellschaft und dem Verband der Cannabis versorgenden Apotheken vorgelegten Gesetzentwurf in der Anlage 1.</p><p>Ferner fordert der BDCan klare Regelungen, die verhindern, dass deutsche Verschreibungsregeln durch Verschreibungen aus dem Ausland umgangen werden. Der Verband regt dazu eine verbindliche Einführung entsprechender Bußgeldvorschriften (§ 27 MedCanG) an, um die Durchsetzung sicherzustellen. Auch hierzu verweisen wir auf den im Juli von uns gemeinsam mit der Deutschen Medizinal-Cannabis Gesellschaft und dem Verband der Cannabis versorgenden Apotheken vorgelegten Gesetzentwurf in der Anlage 1.</p>								</div>
				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zu 3.:<br>Balance zwischen Missbrauchsprävention und Patient:innenversorgung gewährleisten</h3>				</div>
				</div>
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									<p>Aus Sicht des BDCan müssen Maßnahmen zur Missbrauchsprävention stets auch die Versorgungsrealität insbesondere chronisch kranker Menschen berücksichtigen. Ein Teil der Betroffenen ist auf die schnelle Wirkstoffanflutung inhalierter Medizinalcannabis-Blüten angewiesen – etwa zur Abfederung akuter Schmerzspitzen, bei therapieresistenten Spastiken (z. B. bei Multipler Sklerose), bei plötzlichen Tic-Episoden oder Übelkeit und Erbrechen im Rahmen onkologischer Therapien. Zudem ist die Umgehung des Magendarmtraktes oft therapeutisch notwendig. Für diese Indikationen stehen bislang nur wenige alternative Darreichungsformen mit ähnlich raschem Wirkungseintritt zur Verfügung; oral applizierte Extrakte wirken deutlich verzögert und ähneln in ihrem Wirkprofil eher retardierten Arzneimitteln. Diese Versorgungsrealität muss bei jeder gesetzlichen Neuregelung berücksichtigt werden, um keine Versorgungslücken entstehen zu lassen.</p><p>Zugleich ist uns bewusst, dass Medizinalcannabis besondere Sorgfalt erfordert: Cannabisblüten zu medizinischen Zwecken sind Arzneimittel mit Suchtrisiko und weiteren gesundheitlichen Risiken, werden aber mangels arzneimittelrechtlicher Zulassung derzeit in der „No-Label“-Anwendung verschrieben. Die im Referentenentwurf genannten Fehlentwicklungen – insbesondere die Zunahme rein telemedizinisch initiierter Privat-Verschreibungen ohne Ärzt:innen-Patient:innen-Kontakt und ohne sichergestellte Apothekenberatung – erfordern gezielte Gegenmaßnahmen zur Gewährleistung der Arzneimittel- und Patient:innensicherheit.</p><p>Ziel muss eine Balance sein, die sowohl Missbrauch eindämmt als auch die Versorgung  behandlungsbedürftig erkrankter Menschen sicherstellt. Der BDCan begrüßt daher ausdrücklich, dass im Referentenentwurf die Sicherstellung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen als zentrales Ziel genannt wird. In diesem Sinne unterstützen wir wirksame Schritte gegen offenkundige Fehlentwicklungen (z. B. automatisierte Online-Fragebogen-Rezepte ohne angemessene ärztliche Untersuchung oder aggressive Medikamentenwerbung) – jedoch mit Augenmaß und Fokus auf die eigentlichen Ursachen der Probleme, nicht auf Kosten kranker Menschen.</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zu 4.:<br>Kein pauschales Versandverbot für Cannabisblüten</h3>				</div>
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									<p>Besondere Bedenken haben wir gegen das im Gesetzesentwurf vorgesehene Versandhandelsverbot für Cannabisblüten. Laut Entwurf soll in § 3 Abs. 3 Satz 2 MedCanG ergänzend festgeschrieben werden, dass „<em>Für die in § 2 Nummer 1 genannten Blüten eine Abgabe an Endverbraucherinnen und Endverbraucher im Wege des Versandes […] nicht zulässig</em>“ ist. Die Bundesregierung begründet dieses Verbot damit, dass über Telemedizin-Plattformen bestellte Cannabisblüten ohne persönlichen Arzt- oder Ärztinnenkontakt und ohne Beratung in der Apotheke an Patient:innen abgegeben wurden.</p><p>Nach Ansicht des BDCan geht ein generelles Versandverbot allerdings zu weit und würde erhebliche praktische Nachteile mit sich bringen. Die Möglichkeit des Versands von Medizinalcannabis hat sich in den vergangenen Jahren als wichtiger Baustein der Versorgung etabliert – insbesondere für Kranke in ländlichen Regionen oder mit eingeschränkter Mobilität. Nur ein Bruchteil der  Apotheken in Deutschland führt Medizinalcannabis oder verfügt über ausreichende Expertise auf diesem Gebiet. Eine erzwungene Verlagerung der Versorgung ausschließlich auf Vor-Ort-Apotheken birgt das Risiko von erheblichen Versorgungslücken und qualitativen Einbußen in der Beratung.</p><p>Hinzu kommt, dass ein Versandverbot nur für Blüten leicht umgangen werden könnte. Konsument:innen (oder unseriöse Anbieter) könnten schlicht auf andere Darreichungsformen ausweichen, die vom Verbot nicht erfasst wären.</p><p>Hochkonzentrierte, inhalierbare Cannabis-Zubereitungen wie etwa „Live Rosin“ (ein nahezu reines THC-Konzentrat) können ähnlich schnell wirksam wie Blüten eingesetzt werden und wären weiterhin per Versand erhältlich. Diese Präparate weisen zum Teil sogar ein höheres Missbrauchs- und Risikopotential auf als die Blüte, blieben laut Entwurf aber vom Fernverschreibungs- und Versandverbot unberührt. Die beabsichtigte Eindämmung missbräuchlicher Bezugswege würde so ins Leere laufen bzw. lediglich verschoben – hin zu Produkten, deren Handhabung und Dosierung für Laien noch schwieriger zu kontrollieren sind.</p><p>Aus den genannten Gründen lehnt der BDCan das geplante Versandverbot für Cannabisblüten ab. Die Möglichkeit des Versandbezugs aller Darreichungsformen muss weiterhin bestehen bleiben, um die flächendeckende und kontinuierliche Versorgung kranker Menschen nicht zu gefährden. Statt eines pauschalen Verbots sollten etwaige Sicherheitsbedenken lieber durch gezielte Auflagen adressiert werden – z. B. durch eine verpflichtende (tele-)pharmazeutische Beratung auch im Versandhandel.</p>								</div>
				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zu 5.:<br>Qualitätsanforderungen und klare Trennung von Medizin und Freizeitkonsum</h3>				</div>
				</div>
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									<p>Der BDCan fordert deutlich strengere Maßstäbe an die Qualitätssicherung von Medizinalcannabis, insbesondere bei inhalierbaren Zubereitungen. Wesentliches Problem ist die intransparente bzw. nicht vollständig rückverfolgbare Lieferkette. Immer häufiger gelangen Cannabisblüten auf den Markt, deren tatsächliche Herkunft, Herstellungsbedingungen und Handhabung entlang der Lieferkette nicht verlässlich dokumentiert sind.</p><p>Einige Anbieter betreiben dabei ein sogenanntes „GMP-Washing“: Nur letzte Teilschritte wie die finale Trocknung erfolgen nachweislich unter EU-GMP-Bedingungen, während nicht nachvollziehbar ist, ob Anbau, Ernte oder Versand in die EU den europäischen Arzneimittelstandards genügen. Dieses Vorgehen täuscht eine pharmazeutische Qualität vor, die real nicht nachweislich gegeben ist und gefährdet damit die Arzneimittelsicherheit – was Produktrückrufe aufgrund von Schimmelbefall wiederholt bestätigen.</p><p>Wir fordern daher</p>								</div>
				</div>
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									<ul><li>lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Produktions- und Verarbeitungsschritte,</li></ul>								</div>
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									<ul><li>verpflichtende Offenlegung sämtlicher Qualitätsnachweise gegenüber Behörden und Fachkreisen,</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Schließung regulatorischer Schlupflöcher, über die GMP-Washing möglich ist,</li></ul>								</div>
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									<ul><li>effiziente Markt- und Importkontrollen, um nicht konforme Chargen auszusondern sowie</li></ul>								</div>
				</div>
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									<ul><li>Einhaltung mindestens der mikrobiologischen Grenzwerte der Ph. Eur. Monographie 5.1.8. B für alle zur Inhalation bestimmten Cannabisprodukte.</li></ul>								</div>
				</div>
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									<p>Ebenso wichtig ist aus unserer Sicht eine klare Abgrenzung zwischen medizinischer Versorgung und Freizeitkonsum von Cannabis. Medizinalcannabis sollte konsequent als Arzneimittel behandelt und präsentiert werden &#8211; mit entsprechend sachlicher Benennung und Aufmachung. Derzeit werden allerdings selbst im medizinischen Sektor Cannabisblüten unter werbewirksamen Sortennamen vertrieben, die ihrer Herkunft aus der freizeitorientierten Cannabiszucht entstammen. Bezeichnungen wie „Gorilla Glue“, „Space Cake“, „Banana Split“ oder „THC-Bomb“ mögen in der Marketingkommunikation der Cannabis-Lifestyle-Branche gängig sein; im Gesundheitswesen wirken sie jedoch deplatziert und fördern die gezielte Werbung an Freizeitkonsumierende im Widerspruch zum HWG.</p><p>Wie grundsätzlich jede Vermischung zwischen Freizeitkonsumware und Medizin, so erschweren solche Bezeichnungen die Akzeptanz in der Ärzteschaft und können bei Patient:innen falsche Assoziationen wecken. Der BDCan regt daher an, im Medizinalcannabis-Bereich neutrale, medizinisch zweckmäßige Sortenbezeichnungen zu erzwingen. Beispielsweise könnte eine Typisierung nach Inhaltsstoffprofilen erfolgen (etwa „Cannabis Typ I“, „Typ II“ etc.), oder neutrale Produktnamen verwendet werden, die keine im Freizeitkonsum üblichen Begriffe enthalten &#8211; wie in der Medizin üblich. Eine solche Nomenklatur würde die Professionalität der Versorgung unterstreichen und gleichzeitig den unangemessenen Marketing-Charakter des aktuellen Sortennamen-Wirrwarrs beseitigen. Zu prüfen ist, ob dies am besten über das HWG oder auf anderem Wege erreicht werden kann.</p><p>In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die vielfach bemühte Theorie des „Entourage-Effekts“ (ein postuliertes synergistisches Zusammenwirken verschiedener Cannabis-Inhaltsstoffe) bislang nicht durch belastbare wissenschaftliche Evidenz untermauert ist. Expert:innen beurteilen den Entourage-Effekt eher als interessante Hypothese, die überwiegend zu Marketingzwecken überstrapaziert wird.</p><p>Zwar kann die Gesamtheit der Pflanzenbestandteile im individuellen Fall gewisse Unterschiede im Wirkerleben zeigen; daraus lässt sich jedoch kein medizinischer Bedarf für Hunderte unterschiedlicher „Strains“ mit fantasievollen Namen ableiten. Vielmehr sollte die Therapie sich an objektiven Parametern orientieren &#8211; insbesondere am Gehalt der Hauptwirkstoffe THC und CBD und an unterschiedlichen Terpenprofilen, sofern hierfür evidenzbasierte Erkenntnisse vorliegen.</p><p>Die aktuell unüberschaubare Sortenvielfalt (inzwischen weit über 600 verschiedene Sorten) ist weder im Sinne der therapeutischen Übersichtlichkeit noch zur Missbrauchsprävention förderlich. Die oft schlechte Lieferbarkeit stark beworbener, oft nur kurzzeitig erhältlicher Sorten erschwert die Therapieeinstellung von Patient:innen. Eine strikte Regulierung des Sortiments &#8211; orientiert am medizinischen Bedarf statt an Marktinteressen &#8211; würde die Abgrenzung zum Freizeitmarkt deutlich machen und die Arzneimittelsicherheit erhöhen.</p><p>Zusammenfassend plädiert der BDCan dafür, Medizinalcannabis auch in der Präsentation konsequent als Arzneimittel zu behandeln. Strengere Qualitätsvorgaben für alle inhalativen Cannabisprodukte, eine entromantisierte, neutrale Produktbenennung und eine Beschränkung auf nachvollziehbar differenzierte Varianten würden Missbrauchstendenzen entgegenwirken und die Akzeptanz von Medizinalcannabis im Gesundheitswesen stärken.</p>								</div>
				</div>
				</div>
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									<p>Der BDCan bedankt sich abschließend ausdrücklich bei der Bundesregierung für die Gelegenheit zur Stellungnahme und bietet an, im weiteren Gesetzgebungsverfahren für Rückfragen und Dialog zur Verfügung zu stehen. Wir unterstützen ausdrücklich Ihr Ziel einer patient:innenorientierten und gleichzeitig missbrauchspräventiven Weiterentwicklung des MedCanG.</p>								</div>
				</div>
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									<p><strong>Kontakt:</strong><br />Daniela Joachim, Vorstandsvorsitzende<br /><a href="mailto:daniela.joachim@bdcan.de" target="_blank" rel="noopener">E-Mail schreiben</a></p><p>Mit freundlichen Grüßen</p>								</div>
				</div>
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															<img decoding="async" width="400" height="226" src="https://bdcan.de/wp-content/uploads/2025/08/BDCan-Logo-ohne-Unterschriften.png" class="attachment-large size-large wp-image-19795" alt="Logo des Bundes Deutscher Cannabis-Patienten e.V. mit einem grünen Kreuz in einem stilisierten Auge" srcset="https://bdcan.de/wp-content/uploads/2025/08/BDCan-Logo-ohne-Unterschriften.png 400w, https://bdcan.de/wp-content/uploads/2025/08/BDCan-Logo-ohne-Unterschriften-267x151.png 267w, https://bdcan.de/wp-content/uploads/2025/08/BDCan-Logo-ohne-Unterschriften-242x137.png 242w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />															</div>
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									<p>Im Namen des Vorstands</p><p>Daniela Joachim, Vorstandsvorsitzende<br />Minyi Lü, stellvertretende Vorstandsvorsitzende</p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Anlage 1 &#8211; <a href="https://drive.google.com/file/d/1UyEiXxtZCYh7giB7L4CuED0HqJmYibfZ/view?usp=sharing" target="_blank" rel="noopener">Gemeinsame Vorschläge von BDCan, DMCG und VCA zur Eindämmung von Missbrauch und Förderung der Gesundheit im Bereich Medizinalcannabis</a></p>								</div>
				</div>
					</div>
				</main>
				</div>
		<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/stellungnahme-medcang-2026/">Stellungnahme zum Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes</title>
		<link>https://bdcan.de/stellungnahme-medcang-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wonder Woman]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Aug 2025 10:00:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bdcan.de/?p=19772</guid>

					<description><![CDATA[<p>Essen, 31. Juli 2025 - Als Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan) bedanken wir uns für die Einladung zur Stellungnahme zum aktuellen Referentenentwurf des BMG zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes. Wir unterstützen nachdrücklich Ihr Ziel, Medikamentenmissbrauch einzudämmen und künftig wieder sauber zwischen Medizin und Konsumcannabis-Markt zu unterscheiden. Nach unserer Einschätzung bergen die vorgeschlagenen Regelungen zum Teil das Risiko, den Zugang zu Medizinalcannabis für behandlungsbedürftig erkrankte Menschen einzuschränken.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/stellungnahme-medcang-2025/">Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="19772" class="elementor elementor-19772" data-elementor-post-type="post">
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									3. August 2025								</div>
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stellungnahme des BDCan e.V. zum Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes</h1>				</div>
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									<p>Essen, 31. Juli 2025</p>								</div>
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									<p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p><p>als Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan) bedanken wir uns für die Einladung zur Stellungnahme zum aktuellen Referentenentwurf des BMG zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes. Wir unterstützen nachdrücklich Ihr Ziel, Medikamentenmissbrauch einzudämmen und künftig wieder sauber zwischen Medizin und Konsumcannabis-Markt zu unterscheiden. Nach unserer Einschätzung bergen die vorgeschlagenen Regelungen zum Teil das Risiko, den Zugang zu Medizinalcannabis für behandlungsbedürftig erkrankte Menschen einzuschränken.</p>								</div>
				</div>
		<div class="elementor-element elementor-element-2b1b15b e-con-full e-flex e-con e-child" data-id="2b1b15b" data-element_type="container" data-e-type="container">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zusammenfassung der Kernpunkte:</h2>				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Balance zwischen Missbrauchsprävention und Patient:innenversorgung gewährleisten</h3>				</div>
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									<ul><li>Heilmittelwerberecht anpassen: Sanktionen bei Verstößen gegen das Laienwerbeverbot aktualisieren und eine verpflichtende Vorteilsabschöpfung vorsehen.</li></ul>								</div>
				</div>
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									<ul><li>Versorgung vulnerabler Patient:innen sicherstellen</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Vermeidung der Rückkehr zu den restriktiven Bedingungen vor dem 1. April 2024 (z. B. Ultima-Ratio-Regel)</li></ul>								</div>
				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Kein pauschales Versandverbot für Cannabisblüten</h3>				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<ul><li>Gefahr von Versorgungslücken, insbesondere im ländlichen Raum und bei Mobilitätseinschränkungen</li></ul>								</div>
				</div>
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									<ul><li>Umgehungsrisiken durch hochkonzentrierte Alternativen (z. B. „Live Rosin“)</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Empfehlung: Auflagen statt generellem Versandverbot (z. B. verpflichtende pharmazeutische Beratung)</li></ul>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Qualitätsanforderungen und klare Trennung von Medizin und Freizeitkonsum</h3>				</div>
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									<ul><li>Sicherstellung lückenloser Rückverfolgbarkeit der Lieferkette</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Unterbindung von „GMP-Washing“</li></ul>								</div>
				</div>
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									<ul><li>Neutrale, medizinisch zweckmäßige Produktnamen statt Lifestyle-orientierter Sortenbezeichnungen</li></ul>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Heilmittelwerberecht effektiv reformieren</h3>				</div>
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									<ul><li>Effektive Durchsetzung des Laienwerbeverbots für verschreibungspflichtige Arzneimittel</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Verschärfung der Sanktionsandrohungen (Geld- und Freiheitsstrafen)</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Ergänzung entsprechender Strafvorschriften im HWG</li></ul>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Verbindliche ärztliche Untersuchung und Verschreibung (§ 3 MedCanG) konkretisieren</h3>				</div>
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									<ul><li>Erstverordnung nur nach persönlicher ärztlicher Untersuchung</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Regelmäßige ärztliche Verlaufskontrollen (mindestens jährlich)</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Unterbindung der Umgehung durch Verschreibungen aus dem Ausland</li></ul>								</div>
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									<ul><li>Einführung klarer Sanktionsregelungen bei Verstößen</li></ul>								</div>
				</div>
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									<p>Wir begrüßen die Eindämmung von Missbrauch als notwendiges Anliegen. Gleichzeitig muss jedoch sichergestellt sein, dass kranke Menschen mit oft seit vielen Jahren bestehenden therapiebedürftigen Indikationen ihre Behandlung zuverlässig erhalten können.</p><p>Seit der Herausnahme von Medizinalcannabis (MedCan) aus dem Betäubungsmittelgesetz zum 1. April 2024 hat sich die Versorgungslage für viele Patient:innen deutlich verbessert und bürokratische Hürden für Ärztinnen, Ärzte und Apotheken wurden abgebaut. Diesen Fortschritt gilt es zu bewahren. Der von einzelnen kommerziellen Anbietern offenbar geförderte Medikamentenmissbrauch darf nicht dazu führen, dass Medizinalcannabis zulasten kranker Menschen erneut denselben restriktiven Bedingungen unterworfen wird wie vor dem 1. April 2024.</p><p>Bereits Anfang Juli 2025 hat der BDCan gemeinsam mit der Deutschen Medizinal-Cannabis Gesellschaft und dem Verband der Cannabis versorgenden Apotheken konkrete Vorschläge vorgelegt (Anlage 1), wie Versorgungs- und Missbrauchsschutz in Einklang gebracht werden können. Aufbauend darauf nehmen wir im Folgenden zu den zentralen Aspekten des Referentenentwurfs Stellung und unterbreiten &#8211; wo möglich &#8211; konstruktive Formulierungsvorschläge.</p>								</div>
				</div>
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				<div class="elementor-element elementor-element-9b96037 elementor-widget__width-inherit elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="9b96037" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Detaillierte Erläuterung der Kernpunkte:</h2>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-e07a713 elementor-widget__width-inherit elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="e07a713" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zu 1.:<br>Balance zwischen Missbrauchsprävention und Patient:innenversorgung gewährleisten</h3>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Aus Sicht des BDCan müssen Maßnahmen zur Missbrauchsprävention stets auch die Versorgungsrealität insbesondere chronisch kranker Menschen berücksichtigen. Ein Teil der Betroffenen ist auf die schnelle Wirkstoffanflutung inhalierter Medizinalcannabis-Blüten angewiesen &#8211; etwa zur Abfederung akuter Schmerzspitzen, bei therapieresistenten Spastiken (z. B. bei Multipler Sklerose), bei plötzlichen Tic-Episoden oder Übelkeit und Erbrechen im Rahmen onkologischer Therapien. Zudem ist die Umgehung des Magendarmtraktes oft therapeutisch notwendig. Für diese Indikationen stehen bislang nur wenige alternative Darreichungsformen mit ähnlich raschem Wirkungseintritt zur Verfügung; oral applizierte Extrakte wirken deutlich verzögert und ähneln in ihrem Wirkprofil eher retardierten Arzneimitteln. Diese Versorgungsrealität muss bei jeder gesetzlichen Neuregelung berücksichtigt werden, um keine Versorgungslücken entstehen zu lassen.</p><p>Zugleich ist uns bewusst, dass Medizinalcannabis besondere Sorgfalt erfordert: Cannabisblüten zu medizinischen Zwecken sind Arzneimittel mit Suchtrisiko und weiteren gesundheitlichen Risiken, werden aber mangels arzneimittelrechtlicher Zulassung derzeit in der „No-Label“-Anwendung verschrieben. Die im Referentenentwurf genannten Fehlentwicklungen &#8211; insbesondere die Zunahme rein telemedizinisch initiierter Privat-Verschreibungen ohne Ärzt:innen-Patient:innen-Kontakt und ohne sichergestellte Apothekenberatung &#8211; erfordern gezielte Gegenmaßnahmen zur Gewährleistung der Arzneimittel- und Patient:innensicherheit.</p><p>Ziel muss eine Balance sein, die sowohl Missbrauch eindämmt als auch die Versorgung behandlungsbedürftig erkrankter Menschen sicherstellt. Der BDCan begrüßt daher ausdrücklich, dass im Referentenentwurf die Sicherstellung der Versorgung von Patientinnen und Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen als zentrales Ziel genannt wird. In diesem Sinne unterstützen wir wirksame Schritte gegen offenkundige Fehlentwicklungen (z. B. automatisierte Online-Fragebogen-Rezepte ohne angemessene ärztliche Untersuchung oder aggressive Medikamentenwerbung) &#8211; jedoch mit Augenmaß und Fokus auf die eigentlichen Ursachen der Probleme, nicht auf Kosten kranker Menschen.</p>								</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zu 2.:<br>Kein pauschales Versandverbot für Cannabisblüten</h3>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Besondere Bedenken haben wir gegen das im Referentenentwurf vorgesehene Versandhandelsverbot für Cannabisblüten. Laut Entwurf soll in § 3 Abs. 2 MedCanG ergänzend festgeschrieben werden, dass „für die in § 2 Nummer 1 genannten Blüten ein Inverkehrbringen im Wege des Versandes […] nicht zulässig“ ist. Das BMG begründet dieses Verbot damit, dass über Telemedizin-Plattformen bestellte Cannabisblüten ohne persönlichen Arzt- oder Ärztinnenkontakt und ohne Beratung in der Apotheke an Patient:innen abgegeben wurden.</p><p>Nach Ansicht des BDCan geht ein generelles Versandverbot allerdings zu weit und würde erhebliche praktische Nachteile mit sich bringen. Die Möglichkeit des Versands von Medizinalcannabis hat sich in den vergangenen Jahren als wichtiger Baustein der Versorgung etabliert &#8211; insbesondere für Kranke in ländlichen Regionen oder mit eingeschränkter Mobilität. Nur ein Bruchteil der Apotheken in Deutschland führt Medizinalcannabis oder verfügt über ausreichende Expertise auf diesem Gebiet. Eine erzwungene Verlagerung der Versorgung ausschließlich auf Vor-Ort-Apotheken birgt das Risiko von erheblichen Versorgungslücken und qualitativen Einbußen in der Beratung.</p><p>Hinzu kommt, dass ein Versandverbot nur für Blüten leicht umgangen werden könnte. Konsument:innen (oder unseriöse Anbieter) könnten schlicht auf andere Darreichungsformen ausweichen, die vom Verbot nicht erfasst wären.</p><p>Hochkonzentrierte, inhalierbare Cannabis-Zubereitungen wie etwa „Live Rosin“ (ein nahezu reines THC-Konzentrat) können ähnlich schnell wirksam wie Blüten eingesetzt werden und wären weiterhin per Versand erhältlich. Diese Präparate weisen zum Teil sogar ein höheres Missbrauchs- und Risikopotential auf als die Blüte, blieben laut Entwurf aber vom Fernverschreibungs- und Versandverbot unberührt. Die beabsichtigte Eindämmung missbräuchlicher Bezugswege würde so ins Leere laufen bzw. lediglich verschoben &#8211; hin zu Produkten, deren Handhabung und Dosierung für Laien noch schwieriger zu kontrollieren sind.</p><p>Aus den genannten Gründen lehnt der BDCan das geplante Versandverbot für Cannabisblüten ab. Die Möglichkeit des Versandbezugs aller Darreichungsformen muss weiterhin bestehen bleiben, um die flächendeckende und kontinuierliche Versorgung kranker Menschen nicht zu gefährden. Statt eines pauschalen Verbots sollten etwaige Sicherheitsbedenken lieber durch gezielte Auflagen adressiert werden &#8211; z. B. durch eine verpflichtende (tele-)pharmazeutische Beratung auch im Versandhandel. Wichtig ist aus unserer Sicht vor allem, die eigentliche Wurzel der beobachteten Fehlentwicklung anzugehen: Offensive und dauerhafte Werbung an Laien und Verschreibungen ohne persönlichen Kontakt.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-c55631e elementor-widget__width-inherit elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="c55631e" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zu 3.:<br>Qualitätsanforderungen und klare Trennung von Medizin und Freizeitkonsum</h3>				</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Der BDCan fordert deutlich strengere Maßstäbe an die Qualitätssicherung von Medizinalcannabis, insbesondere bei inhalierbaren Zubereitungen. Wesentliches Problem ist die intransparente bzw. nicht vollständig rückverfolgbare Lieferkette. Immer häufiger gelangen Cannabisblüten auf den Markt, deren tatsächliche Herkunft, Herstellungsbedingungen und Handhabung entlang der Lieferkette nicht verlässlich dokumentiert sind.</p>
<p>Einige Anbieter betreiben dabei ein sogenanntes „GMP-Washing“: Nur letzte Teilschritte wie die finale Trocknung erfolgen nachweislich unter EU-GMP-Bedingungen, während nicht nachvollziehbar ist, ob Anbau, Ernte oder Versand in die EU den europäischen Arzneimittelstandards genügen. Dieses Vorgehen täuscht eine pharmazeutische Qualität vor, die real nicht nachweislich gegeben ist und gefährdet damit die Arzneimittelsicherheit &#8211; was Produktrückrufe aufgrund von Schimmelbefall wiederholt bestätigen.<br><br></p>
<p>Wir fordern daher</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-0809e70 elementor-widget__width-inherit elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="0809e70" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<ul><li>lückenlose Rückverfolgbarkeit aller Produktions- und Verarbeitungsschritte,</li></ul>								</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<ul><li>verpflichtende Offenlegung sämtlicher Qualitätsnachweise gegenüber Behörden und Fachkreisen,</li></ul>								</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<ul><li>Schließung regulatorischer Schlupflöcher, über die GMP-Washing möglich ist,</li></ul>								</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<ul><li>effiziente Markt- und Importkontrollen, um nicht konforme Chargen auszusondern sowie</li></ul>								</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<ul><li>Einhaltung mindestens der mikrobiologischen Grenzwerte der Ph. Eur. Monographie 5.1.8. B für alle zur Inhalation bestimmten Cannabisprodukte.</li></ul>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-9487482 elementor-widget__width-inherit elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="9487482" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ebenso wichtig ist aus unserer Sicht eine klare Abgrenzung zwischen medizinischer Versorgung und Freizeitkonsum von Cannabis. Medizinalcannabis sollte konsequent als Arzneimittel behandelt und präsentiert werden &#8211; mit entsprechend sachlicher Benennung und Aufmachung. Derzeit werden allerdings selbst im medizinischen Sektor Cannabisblüten unter werbewirksamen Sortennamen vertrieben, die ihrer Herkunft aus der freizeitorientierten Cannabiszucht entstammen. Bezeichnungen wie „Gorilla Glue“, „Space Cake“, „Banana Split“ oder „THC-Bomb“ mögen in der Marketingkommunikation der Cannabis-Lifestyle-Branche gängig sein; im Gesundheitswesen wirken sie jedoch deplatziert und fördern die gezielte Werbung an Freizeitkonsumierende im Widerspruch zum HWG.</p><p>Wie grundsätzlich jede Vermischung zwischen Freizeitkonsumware und Medizin, so erschweren solche Bezeichnungen die Akzeptanz in der Ärzteschaft und können bei Patient:innen falsche Assoziationen wecken. Der BDCan regt daher an, im Medizinalcannabis-Bereich neutrale, medizinisch zweckmäßige Sortenbezeichnungen zu erzwingen. Beispielsweise könnte eine Typisierung nach Inhaltsstoffprofilen erfolgen (etwa „Cannabis Typ I“, „Typ II“ etc.), oder neutrale Produktnamen verwendet werden, die keine im Freizeitkonsum üblichen Begriffe enthalten &#8211; wie in der Medizin üblich. Eine solche Nomenklatur würde die Professionalität der Versorgung unterstreichen und gleichzeitig den unangemessenen Marketing-Charakter des aktuellen Sortennamen-Wirrwarrs beseitigen. Zu prüfen ist, ob dies am besten über das HWG oder auf anderem Wege erreicht werden kann.</p><p>In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass die vielfach bemühte Theorie des „Entourage-Effekts“ (ein postuliertes synergistisches Zusammenwirken verschiedener Cannabis-Inhaltsstoffe) bislang nicht durch belastbare wissenschaftliche Evidenz untermauert ist. Expert:innen beurteilen den Entourage-Effekt eher als interessante Hypothese, die überwiegend zu Marketingzwecken überstrapaziert wird.</p><p>Zwar kann die Gesamtheit der Pflanzenbestandteile im individuellen Fall gewisse Unterschiede im Wirkerleben zeigen; daraus lässt sich jedoch kein medizinischer Bedarf für Hunderte unterschiedlicher „Strains“ mit fantasievollen Namen ableiten. Vielmehr sollte die Therapie sich an objektiven Parametern orientieren &#8211; insbesondere am Gehalt der Hauptwirkstoffe THC und CBD und an unterschiedlichen Terpenprofilen, sofern hierfür evidenzbasierte Erkenntnisse vorliegen.</p><p>Die aktuell unüberschaubare Sortenvielfalt (inzwischen weit über 600 verschiedene Sorten) ist weder im Sinne der therapeutischen Übersichtlichkeit noch zur Missbrauchsprävention förderlich. Die oft schlechte Lieferbarkeit stark beworbener, oft nur kurzzeitig erhältlicher Sorten erschwert die Therapieeinstellung von Patient:innen. Eine strikte Regulierung des Sortiments &#8211; orientiert am medizinischen Bedarf statt an Marktinteressen &#8211; würde die Abgrenzung zum Freizeitmarkt deutlich machen und die Arzneimittelsicherheit erhöhen.</p><p>Zusammenfassend plädiert der BDCan dafür, Medizinalcannabis auch in der Präsentation konsequent als Arzneimittel zu behandeln. Strengere Qualitätsvorgaben für alle inhalativen Cannabisprodukte, eine entromantisierte, neutrale Produktbenennung und eine Beschränkung auf nachvollziehbar differenzierte Varianten würden Missbrauchstendenzen entgegenwirken und die Akzeptanz von Medizinalcannabis im Gesundheitswesen stärken.</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-ab41d4d elementor-widget__width-inherit elementor-widget elementor-widget-heading" data-id="ab41d4d" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="heading.default">
				<div class="elementor-widget-container">
					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zu 4.:<br>Heilmittelwerberecht effektiv reformieren</h3>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-bf02b0b elementor-widget__width-inherit elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="bf02b0b" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Ein besonderer Schwerpunkt unserer Stellungnahme betrifft das Heilmittelwerberecht (HWG). Der BDCan sieht dringenden Handlungsbedarf, das in § 10 HWG normierte Laienwerbeverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel mit schärferen Sanktionsandrohungen zu versehen.</p><p>Hintergrund ist, dass einige kommerzielle Anbieter in den vergangenen Monaten offenbar massiv &#8211; und rechtswidrig &#8211; für Cannabisverschreibungen in der Allgemeinbevölkerung geworben haben (etwa über Internetplattformen, per E-Mail, Plakatwerbung, Werbung durch Influencer aus dem Bereich des Freizeitmarktes oder über soziale Medien).</p><p>Diese Form der Werbung zielt direkt auf Endverbraucher:innen ab und nimmt aus kommerziellen Motiven einen möglichen Medikamentenmissbrauch billigend in Kauf. Es darf sich wirtschaftlich nicht lohnen, gegen das Werbeverbot zu verstoßen. Daher sind Geld- und Freiheitsstrafen so anzuheben, dass jede Kosten-Nutzen-Rechnung für potenzielle Delinquenten eindeutig negativ ausfällt.</p><p>Konkret schlägt der BDCan vor, § 14 HWG (Strafvorschriften) um einen neuen Absatz zu ergänzen. Wer vorsätzlich entgegen § 10 Abs. 1 HWG (Verbot der Werbung für verschreibungspflichtige Arzneimittel gegenüber Laien) wirbt und dadurch die Gesundheit von Verbraucher:innen aus Gewinnstreben gefährdet, soll mit einer Freiheitsstrafe von mindestens drei Monaten bis zu zwei Jahren sowie mit einer angemessenen Geldstrafe je Werbemaßnahme bestraft werden; zusätzlich soll der durch die Werbung erzielte wirtschaftliche Vorteil zwingend abgeschöpft werden.</p><p>Für besonders schwere Fälle &#8211; etwa wenn die verbotene Werbung gezielt an besonders schutzbedürftige Personengruppen (z. B. Jugendliche oder schwer Kranke) gerichtet ist, in außergewöhnlich irreführender oder aggressiver Weise zum Arzneimittelmissbrauch motiviert, eine sehr große Reichweite erzielt oder bereits zu nachweislichen Gesundheitsschäden geführt hat &#8211; sollte der Strafrahmen weiter verschärft werden (Vorschlag: Mindestfreiheitsstrafe 2 Jahre). Ergänzend ist § 15 HWG (Ordnungswidrigkeiten) anzupassen, damit auch weniger gravierende Verstöße gegen § 10 HWG &#8211; soweit sie nicht unter die neue Strafnorm fallen &#8211; mit spürbaren Geldbußen geahndet werden können.</p><p>Durch eine solche Reform würde das seit 1965 bestehende Werbeverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel endlich wieder effektiv durchgesetzt. Wo nötig, müssen die Überwachungs- und Strafverfolgungsbehörden der Länder konsequent einschreiten. Die neuen Strafvorschriften würden eine wirksame Abschreckung schaffen, die öffentliche Gesundheit schützen und gesundheitsgefährdende Werbepraktiken sowie Medikamentenmissbrauch verhindern. Eine Differenzierung nach Arzneimitteltyp oder Werbekanal ist dabei bewusst nicht vorgesehen, um die Schutzwirkung des Laienwerbeverbots umfassend wiederherzustellen.</p><p>Der BDCan bittet das BMG dringend, diesen Vorschlag im Zuge der Gesetzesänderung aufzugreifen. Die jüngsten Vorfälle &#8211; etwa aggressiv beworbene „Cannabis per Klick“-Rezepte per Fragebogen &#8211; haben gezeigt, dass ohne schärfere Sanktionen manche Anbieter das geltende Werbeverbot schlicht ignorieren. Hier muss der Gesetzgeber ein klares Zeichen setzen. Einen konkreten Gesetzentwurf, den wir Anfang Juli 2025 gemeinsam mit der Deutschen Medizinal-Cannabis Gesellschaft und dem Verband der Cannabis versorgenden Apotheken vorgelegt haben, finden Sie in der Anlage 1.</p>								</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Zu 5.:<br>Verbindliche ärztliche Untersuchung und Verschreibung (§ 3 MedCanG) konkretisieren</h3>				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-63d79f8 elementor-widget__width-inherit elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="63d79f8" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Der BDCan unterstützt ausdrücklich, dass verpflichtende Ärzt:innen-Patient:innen-Kontakte bei der Verordnung von Medizinalcannabis sichergestellt werden. Allerdings fordern wir, diese Vorgaben nicht nur auf Cannabisblüten zu beschränken, sondern auf alle Darreichungsformen auszuweiten, um die Patient:innensicherheit zu gewährleisten und eine Umlenkung des Freizeitkonsummarktes zu vermeiden.</p><p>Konkret schlägt der BDCan vor, die Erstverordnung von Medizinalcannabis ausschließlich nach einer persönlichen ärztlichen Untersuchung vor Ort zu erlauben. Folgeverschreibungen sollten unter bestimmten Bedingungen auch telemedizinisch erfolgen, jedoch sollte mindestens einmal jährlich eine persönliche Therapiekontrolle stattfinden. Auch hierzu verweisen wir auf den im Juli von uns gemeinsam mit der Deutschen Medizinal-Cannabis Gesellschaft und dem Verband der Cannabis versorgenden Apotheken vorgelegten Gesetzentwurf in der Anlage 1.</p><p>Ferner fordert der BDCan klare Regelungen, die verhindern, dass deutsche Verschreibungsregeln durch Verschreibungen aus dem Ausland umgangen werden. Der Verband regt dazu eine verbindliche Einführung entsprechender Bußgeldvorschriften (§ 27 MedCanG) an, um die Durchsetzung sicherzustellen. Auch hierzu verweisen wir auf den im Juli von uns gemeinsam mit der Deutschen Medizinal-Cannabis Gesellschaft und dem Verband der Cannabis versorgenden Apotheken vorgelegten Gesetzentwurf in der Anlage 1.</p>								</div>
				</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-88b5fdf elementor-widget__width-inherit elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="88b5fdf" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Der BDCan bedankt sich abschließend ausdrücklich beim BMG für die Gelegenheit zur Stellungnahme und bietet an, im weiteren Gesetzgebungsverfahren für Rückfragen und Dialog zur Verfügung zu stehen. Wir unterstützen ausdrücklich Ihr Ziel einer patient:innenorientierten und gleichzeitig missbrauchspräventiven Weiterentwicklung des MedCanG.</p><p><strong>Kontakt:</strong><br />Daniela Joachim, Vorstandsvorsitzende<br /><a href="mailto:daniela.joachim@bdcan.de" target="_blank" rel="noopener">E-Mail schreiben</a></p><p><br />Mit freundlichen Grüßen</p>								</div>
				</div>
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															<img decoding="async" width="400" height="226" src="https://bdcan.de/wp-content/uploads/2025/08/BDCan-Logo-ohne-Unterschriften.png" class="attachment-large size-large wp-image-19795" alt="Logo des Bundes Deutscher Cannabis-Patienten e.V. mit einem grünen Kreuz in einem stilisierten Auge" srcset="https://bdcan.de/wp-content/uploads/2025/08/BDCan-Logo-ohne-Unterschriften.png 400w, https://bdcan.de/wp-content/uploads/2025/08/BDCan-Logo-ohne-Unterschriften-267x151.png 267w, https://bdcan.de/wp-content/uploads/2025/08/BDCan-Logo-ohne-Unterschriften-242x137.png 242w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />															</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Im Namen des Vorstands</p><p>Daniela Joachim, Vorstandsvorsitzende<br />Minyi Lü, stellvertretende Vorstandsvorsitzende</p>								</div>
				</div>
				<div class="elementor-element elementor-element-b19bee6 elementor-widget__width-inherit elementor-widget elementor-widget-text-editor" data-id="b19bee6" data-element_type="widget" data-e-type="widget" data-widget_type="text-editor.default">
				<div class="elementor-widget-container">
									<p>Anlage 1 &#8211; <a href="https://drive.google.com/file/d/1UyEiXxtZCYh7giB7L4CuED0HqJmYibfZ/view?usp=sharing" target="_blank" rel="noopener">Gemeinsame Vorschläge von BDCan, DMCG und VCA zur Eindämmung von Missbrauch und Förderung der Gesundheit im Bereich Medizinalcannabis</a></p>								</div>
				</div>
					</div>
				</main>
				</div>
		<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/stellungnahme-medcang-2025/">Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung: Versorgung erkrankter Menschen im Fokus: BDCan regt ausgewogene Regelungen an</title>
		<link>https://bdcan.de/pressemitteilung-zum-referentenentwurf-zur-aenderung-des-medcang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wonder Woman]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2025 10:13:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bdcan.de/?p=19714</guid>

					<description><![CDATA[<p>Essen, 17. Juli 2025 - Der Bund  Deutscher Cannabis Patienten e. V. (BDCan) nimmt den aktuellen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG) aufmerksam zur Kenntnis. Nach unserer Einschätzung bergen die vorgeschlagenen Regelungen das Risiko, den Zugang zu Cannabismedizin für behandlungsbedürftig erkrankte Menschen einzuschränken. Dazu gehören insbesondere das vorgesehene Verbot von Erstverordnungen ohne persönlichen Praxisbesuch sowie Einschränkungen beim Versand von Medizinalcannabis-Blüten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/pressemitteilung-zum-referentenentwurf-zur-aenderung-des-medcang/">Pressemitteilung: Versorgung erkrankter Menschen im Fokus: BDCan regt ausgewogene Regelungen an</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="19714" class="elementor elementor-19714" data-elementor-post-type="post">
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									17. Juli 2025								</div>
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					<div class="elementor-heading-title elementor-size-default">Pressemitteilung</div>				</div>
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Versorgung erkrankter Menschen im Fokus:<br>BDCan regt ausgewogene Regelungen an</h1>				</div>
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									<p style="text-align: left;">Essen, 17. Juli 2025</p><p style="text-align: left;">Der Bund  Deutscher Cannabis Patienten e. V. (BDCan) nimmt den aktuellen Referentenentwurf des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG) aufmerksam zur Kenntnis. Nach unserer Einschätzung bergen die vorgeschlagenen Regelungen das Risiko, den Zugang zu Cannabismedizin für behandlungsbedürftig erkrankte Menschen einzuschränken. Dazu gehören insbesondere das vorgesehene Verbot von Erstverordnungen ohne persönlichen Praxisbesuch sowie Einschränkungen beim Versand von Medizinalcannabis-Blüten.</p>								</div>
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									<p style="text-align: left;">Gleichzeitig ist zu berücksichtigen, dass ein Teil der Betroffenen auf die schnelle Wirkstoffanflutung von inhalierten Medizinalcannabis-Blüten angewiesen ist &#8211; etwa zur Abfederung akuter Schmerzspitzen, bei therapieresistenten Spastiken (z. B. im Rahmen von Multipler Sklerose), bei plötzlichen Tic-Episoden oder bei ausgeprägten Übelkeits- und Erbrechensequenzen im Rahmen onkologischer Therapien. Für diese Indikationen stehen bislang nur wenige alternative Darreichungsformen mit ähnlich raschem Wirkungseintritt zur Verfügung; oral applizierte Extrakte wirken deutlich verzögert und ähneln in ihrem Wirkprofil eher retardierten Arzneimitteln.</p>								</div>
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			<p class="elementor-blockquote__content">
				„Die Eindämmung von Missbrauch ist ein berechtigtes Anliegen. Gleichzeitig sollte gewährleistet sein, dass erkrankte Menschen mit behandlungsbedürftigen Indikationen ihre Therapie weiterhin zuverlässig erhalten können.“			</p>
							<div class="e-q-footer">
											<cite class="elementor-blockquote__author">Daniela Joachim, Vorstandsvorsitzende des BDCan</cite>
														</div>
					</blockquote>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Vorschläge zur Vereinbarkeit von Versorgungs-  und Missbrauchsschutz</h2>				</div>
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									<p>Der BDCan hat ein Maßnahmenpaket erarbeitet, das Missbrauchsschutz und Versorgungssicherheit in Einklang bringt und im Detail dem Bundesgesundheitsministerium bereits vorliegt:</p>								</div>
				</div>
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									<ul><li>Heilmittelwerberecht anpassen: Sanktionen bei Verstößen gegen das Laienwerbeverbot aktualisieren und eine verpflichtende Vorteilsabschöpfung vorsehen.</li></ul>								</div>
				</div>
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									<ul><li>Untersuchungskriterien konkretisieren: Erstverordnungen nach persönlicher oder qualifizierter Video Untersuchung; Folgerezepte innerhalb von zwölf Monaten ermöglichen.</li></ul>								</div>
				</div>
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									<ul><li>Telemedizinische Rahmenbedingungen definieren: Verordnungen aus dem EU Ausland an die Einhaltung deutscher Berufspflichten koppeln; perspektivisch ein eigenständiges Telemedizingesetz prüfen.</li></ul>								</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<ul><li>Frühprävention ausbauen: Gesundheitsinformationen über die Risiken eines frühen Konsums fest verankern und legale Angebote für Genusscannabis so gestalten, dass missbräuchliche Umgehungswege an Attraktivität verlieren.</li></ul>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Dialogangebot an Politik und Fachöffentlichkeit</h2>				</div>
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									<p>Der BDCan steht der Politik sowie der Fachöffentlichkeit für einen konstruktiven Dialog zur Verfügung und schlägt vor:</p><ol><li>Zielgerichtete Maßnahmen gegen konkrete Regelverstöße einzusetzen,</li><li>telemedizinische Versorgungswege maßvoll weiterzuentwickeln sowie</li><li style="text-align: left;">die Entlastungen für Ärzt:innen und Apotheken seit der Entlassung von Medizinalcannabis aus dem Betäubungsmittelrecht beizubehalten.</li></ol>								</div>
				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Pressekontakt:</h2>				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Bund Deutscher Cannabis Patienten e. V. (BDCan)</strong><br />Ansprechpartnerin: Daniela Joachim, Vorstandsvorsitzende<br /><a href="mailto:daniela.joachim@bdcan.de" target="_blank" rel="noopener">E-Mail schreiben</a> </p>								</div>
				</div>
				</div>
					</div>
				</div>
				</div>
		<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/pressemitteilung-zum-referentenentwurf-zur-aenderung-des-medcang/">Pressemitteilung: Versorgung erkrankter Menschen im Fokus: BDCan regt ausgewogene Regelungen an</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung: Fachverbände begrüßen G-BA-Beschluss zur Verordnung von Medizinalcannabis</title>
		<link>https://bdcan.de/pm-genehmigungsvorbehalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wonder Woman]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Jul 2024 17:42:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bdcan.de/?p=18818</guid>

					<description><![CDATA[<p>Genehmigungsvorbehalt für Cannabistherapie entfällt für mehrere Facharztgruppen &#124; Berlin, 24. Juli 2024 – In seinem Beschluss vom vergangenen Donnerstag wurde durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegt, dass ärztliche Verschreibungen von Medizinalcannabis für viele relevante Facharztgruppen zukünftig keinem Genehmigungsvorbehalt der Krankenkasse mehr unterliegen sollen. Insgesamt 16 Facharzt- und Schwerpunktbezeichnungen sowie fünf Zusatzbezeichnungen, darunter Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie, Schlafmedizin und spezielle Schmerzmedizin, sind in diese Regelung einbezogen. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/pm-genehmigungsvorbehalt/">Pressemitteilung: Fachverbände begrüßen G-BA-Beschluss zur Verordnung von Medizinalcannabis</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="18818" class="elementor elementor-18818" data-elementor-post-type="post">
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									24. Juli 2024								</div>
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					<h4 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Pressemitteilung</h4>				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Genehmigungsvorbehalt für Cannabistherapie entfällt für mehrere Facharztgruppen</h2>				</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Fachverbände begrüßen G-BA Beschluss zur Verordnung von Medizinalcannabis</h2>				</div>
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									<p>Berlin, 24. Juli 2024 – In seinem Beschluss vom vergangenen Donnerstag wurde durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegt, dass ärztliche Verschreibungen von Medizinalcannabis für viele relevante Facharztgruppen zukünftig keinem Genehmigungsvorbehalt der Krankenkasse mehr unterliegen sollen. Insgesamt 16 Facharzt- und Schwerpunktbezeichnungen sowie fünf Zusatzbezeichnungen, darunter Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie, Schlafmedizin und spezielle Schmerzmedizin, sind in diese Regelung einbezogen.</p><p>Das Bündnis der Cannabis-Fachverbände begrüßt diese Entwicklung ausdrücklich: Der Beschluss des G-BA ebnet den Weg für eine effizientere Nutzung der Ressourcen rund um die Medizinalcannabisbehandlung, vor allem bedeutet er aber einen enormen Schritt hin zu einer besseren, unkomplizierteren Patientenversorgung mit deutlich verringertem administrativen Aufwand. Innerhalb der Verbände werden nun verschiedene Informationsformate und Verordnungshilfen ausgearbeitet. Dies soll dazu beitragen, über die zukünftig in vielen Fällen deutlich unbürokratischere Cannabisverschreibung aufzuklären sowie bestehende Vorbehalte gegenüber einer Therapie mit medizinischem Cannabis nachhaltig auszuräumen.</p>								</div>
				</div>
				</div>
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									<p>Trotz des Wegfalls einer verpflichtenden Antragstellung bei der Krankenkasse haben die berücksichtigten Facharztgruppen weiterhin die Möglichkeit, bei Unsicherheiten in der Verordnung eine Genehmigung der Kostenübernahme bei der Krankenkasse zu beantragen. Eine Einschränkung auf bestimmte Indikationen ist für den Wegfall des Vorbehaltes seitens des G-BA nicht vorgesehen. In Kraft tritt der Beschluss – sofern das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) innerhalb von zwei Monaten keine rechtlichen Beanstandungen angibt – mit der Veröffentlichung im Bundesanzeiger.</p>								</div>
				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Umfassendes Informationsangebot soll Verordnungsbereitschaft steigern</h3>				</div>
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									<p>Der G-BA wird die Auswirkungen des Wegfalls des Genehmigungsvorbehalts auf die Versorgungsrealität über die kommenden 15 Monate hinweg beobachten. Das Bündnis der Cannabis-Fachverbände erhofft sich durch diesen Beschluss ein aktiveres Auseinandersetzen mit der Behandlungsoption Medizinalcannabis, auch von Ärztinnen und Ärzten, die der bisher sehr aufwändigen und bürokratischen Verordnung mit Erstattungsoption kritisch gegenüberstanden. </p><p>Ziel ist es, Patient:innen einen flächendeckenden Zugang zu einer ärztlich begleiteten Cannabistherapie zu ermöglichen: Die Vorbehalte vieler Behandler:innen gegenüber medizinischem Cannabis waren in der Vergangenheit auch mit der zeitaufwändigen Antragstellung an die Krankenkasse verbunden. Nun liegt die Entscheidungshoheit in weiten Teilen ausschließlich bei den Ärztinnen und Ärzten. </p><p>Das hält das Bündnis für die richtige Entwicklung im Sinne der Patient:innen. Grundsätzliche Vorgaben wie das Vorliegen einer schwerwiegenden Erkrankung sowie weitere durch das SGB V gestellte Voraussetzungen für eine Cannabisverordnung gelten weiterhin.</p><p>Weitere Informationen, eine Übersicht der relevanten Facharztgruppen und Zusatzbezeichnungen sowie der gesamte Beschlusstext unter: <a href="https://www.g-ba.de/beschluesse/6728/">https://www.g-ba.de/beschluesse/6728/ </a></p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ansprechpartner:innen für die Presse:</h3>				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><span style="color: #333333;"><strong>Dr. Armin Prasch</strong></span><br />Fachbereichskoordinator Medizinalcannabis des Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. (BvCW)<br /><span style="color: #333333;">Telefon: 01522 8815993</span><br /><span style="color: #333333;">E-Mail: ap@cannabiswirtschaft.de</span></p><p><strong>Antje Feißt</strong><br />AG Politik des Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC)<br />Telefon: 0176 569 156 44<br />E-Mail: feisst@bpc-deutschland.de</p>								</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Über die Verbände:</h3>				</div>
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									<p><strong>Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM)</strong><br />Ansprechpartner: Dr. med. Franjo Grotenhermen &amp; Prof. Dr. med. Kirsten Müller-Vahl<br />Telefon: 05233 953 72 46<br />Webseite: https://www.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/ <br />E-Mail: info@arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de</p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM) wurde 1997 in Köln gegründet. In ihr haben sich Ärzt:innen, Apotheker:innen, Patient:innen, Jurist:innen und andere Interessierte aus Deutschland und der Schweiz organisiert. Die ACM hat in den vergangenen 25 Jahren maßgeblich an den Verbesserungen bei der medizinischen Verwendung von Cannabis und Cannabinoiden in Deutschland mitgewirkt. So wurde durch eine von der ACM initiierte Verfassungsbeschwerde und nachfolgende Musterprozesse vor den Verwaltungsgerichten der Weg für Ausnahmeerlaubnisse für die Verwendung von Cannabis aus der Apotheke im Jahr 2007 und schließlich für das Gesetz aus dem Jahr 2017 bereitet.</span></em></p>								</div>
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									<p><strong>Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan)</strong><br />Ansprechpartnerin: Daniela Joachim, Vorstandsvorsitzende<br />Telefon: 0208 2079 2861<br />Webseite: https://bdcan.de<br />E-Mail: daniela.joachim@bdcan.de</p>								</div>
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									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Der Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan) als gemeinnütziger Verein setzt sich durch direkten Austausch mit der Politik, Ärzt:innen, Apotheker:innen, Krankenkassen, MDK sowie der Industrie dafür ein, dass Patient:innen mit qualitativ hochwertigen Cannabisarzneimitteln in verschiedenen Darreichungsformen flächendeckend von den niedergelassenen Apotheken vor Ort und zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen versorgt werden, wenn eine Therapie mit Cannabinoiden indiziert ist. Zudem bieten wir unseren Mitgliedern Unterstützung bei der Gründung von Selbsthilfegruppen und beraten in diesen sowie über unsere Hotline und per E-Mail zu allen Fragen rund um die Therapie mit Medizinalcannabis.</span></em></p>								</div>
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									<p style="text-align: left;"><strong>Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. (BvCW)</strong><br />Ansprechpartner &amp; V.i.S.d.P.: Jürgen Neumeyer, Geschäftsführer<br />Telefon: 0163 9860 888<br />Fachlicher Ansprechpartner: Dr. Armin Prasch, Fachbereichskoordinator Medizinalcannabis<br />Webseite: https://cannabiswirtschaft.de<br />E-Mail: ap@cannabiswirtschaft.de</p>								</div>
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									<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Der BvCW ist die Stimme der Cannabiswirtschaft in Deutschland und vertritt alle Branchensegmente und Unternehmensgrößen gegenüber Politik und Verwaltung. Unsere Fachbereiche gliedern sich in „Genussmittelregulierung“, „Nutzhanf &amp; Lebensmittel“, „Medizinalcannabis“, „CBD et al.“ sowie “Technik, Handel &amp; Dienstleistung”. Wir bündeln industriepolitische, technologische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Expertise und setzen uns für bessere politischen Rahmenbedingungen ein.</em></span></p>								</div>
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									<p><strong>Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC)</strong><br />Ansprechpartnerin: Antje Feißt<br />AG Politik des Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC)<br />Telefon: 0176 569 156 44<br />Webseite: https://bpc-deutschland.de <br />E-Mail: feisst@bpc-deutschland.de </p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Der Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC) gewährleistet Patient:innen die bestmögliche Versorgung mit qualitätsgesichertem medizinischen Cannabis in Deutschland. Der Verband fördert eine zukunftsfähige Weiterentwicklung von Cannabinoid-Therapien und stärkt somit gleichzeitig die Position der pharmazeutischen Cannabinoid-Branche in Deutschland und im internationalen Markt. Ziel des BPC ist die Versorgungssicherheit von Patient:innen mit qualitätsgesichertem medizinischen Cannabis. Der BPC bündelt die Expertise seiner Mitglieder und setzt sich maßgeblich für ideale Anbau- und Versorgungsstrukturen von Medizinalcannabis ein. Diese einzigartige Kombination ermöglicht dem BPC die bestmögliche Vertretung der Interessen der deutschen Cannabinoid-Branche sowie eine klare Positionierung gegenüber Entscheidungsträgern.</span></em></p>								</div>
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									<p><strong>Deutsche Medizinal-Cannabis Gesellschaft e.V. (DMCG)</strong><br />Ansprechpartner: Dr. med. Dipl.-Chem. Konrad F. Cimander, Vorstand DMCG e.V.<br />Telefon: 0162 2305216<br />Website: https://medi-can.de<br />E-Mail: dmcg@medi-can.de</p>								</div>
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									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Mit unserem visionären Leitgedanken „Medizinal-Cannabis – Gesundheit wächst!“ bildet die Deutsche Medizinal-Cannabis Gesellschaft e.V. (DMCG) eine Plattform für Ärzt:innen und verbundene Berufsgruppen zur gemeinsamen Arbeit rund um das Thema Cannabis in der Medizin. Gegründet im September 2020 verfolgt die noch junge Fachgesellschaft den Zweck, die wissenschaftliche und praktische Arbeit zur Erforschung der Wirkungsweise sowie der Anwendungsfelder von cannabishaltigen Medikamenten zur Prävention, Behandlung und Nachsorge von Krankheiten, krankheitsähnlichen Beeinträchtigungen oder Zuständen sowie des ganzheitlichen Einsatzes bei Patient:innen im öffentlichen Gesundheitswesen zu fördern und zu unterstützen. Die DMCG ist Schirmherr des jährlich veranstalteten Medicinal Cannabis Congress in Berlin.</span></em></p>								</div>
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									<p style="text-align: left;"><strong>Interdisziplinärer Arbeitskreis Brandenburger Schmerztherapeuten und Palliativmediziner e.V. (IABSP)</strong><br />Ansprechpartner: Dr. med. Christoph Wendelmuth, Dr. med. Knud Gastmeier<br />Telefon: 0331 743070<br />Webseite: https://www.iabsp.de<br />E-Mail: info@iabsp.de</p>								</div>
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									<p>Der Arbeitskreis IABSP wurde 1993 in Kleinmachnow gegründet. In ihm haben sich Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen aus Brandenburg organisiert, die sich mit den regionalen Problemen im Zusammenhang mit der Schmerz- und Palliativmedizin befassen und konstruktiv nach Lösungen suchen. Der IABSP hat auf verschiedenster Art und Weise seit 2000 maßgeblich an den Verbesserungen bei der medizinischen Verwendung von Cannabis und Cannabinoiden in Brandenburg mitgewirkt.</p>								</div>
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									<p style="text-align: left;"><strong>Patientenverband Selbsthilfenetzwerk Cannabis-Medizin (SCM)</strong><br />Ansprechpartner: Gero Kohlhaas &amp; Maximilian Plenert<br />Telefon: 0176 7229 9530<br />Webseite: https://selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de<br />E-Mail: gero.kohlhaas@selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de &amp; maximilian.plenert@selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de</p>								</div>
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									<p><em>Das Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin (SCM) ist die größte und älteste Vereinigung von Cannabispatient:innen in Deutschland. Es ist ein Netzwerk Betroffener, die sich gegenseitig Beratung und Hilfestellungen zu wichtigen Themen geben und örtliche Selbsthilfegruppen betreiben. Mit digitalen Anknüpfungspunkten und durch die lokalen Kontaktmöglichkeiten bietet das SCM ratsuchenden Patienten und Angehörigen Unterstützung. In Formaten wie dem monatlichen Online-Stammtisch können Patient:innen sich austauschen und untereinander organisieren. Maxime des SCM stellt die Förderung des Austauschs von Patienten untereinander dar, nach der Devise “Patients first”. Denn nur durch gegenseitige Unterstützung erkämpften Patienten wichtige Meilensteine der Versorgung, wie die erstmalige Genehmigung von Anträgen auf Eigenanbau und das folgende  “Cannabis als Medizin -Gesetz&#8220;. Ratsuchende und Interessierte sind herzlich eingeladen, unter den angegebenen Möglichkeiten Kontakt aufzunehmen.</em></p>								</div>
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									<p><strong>Verband der Cannabis versorgenden Apotheken e.V. (VCA)</strong><br />Ansprechpartnerin: Dr. Christiane Neubaur, Geschäftsführerin<br />Webseite: https://vca-deutschland.de/<br />E-Mail: info@vca-deutschland.de</p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Das erklärte Ziel des VCA ist es, in Deutschland eine effiziente und bezahlbare Versorgung von Patient:innen mit medizinischem Cannabis sicherzustellen. Diese Versorgungspflicht sieht der Verband ganz klar bei den pharmazeutischen Expert:innen in der Apotheke. Denn gemäß § 1 Apothekengesetz obliegt den Apotheken die im öffentlichen Interesse gebotene Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung der Bevölkerung. Hier ist der Kontaktpunkt für Patient:innen, vor, während und nach dem Erhalt einer ärztlichen Verordnung. Das pharmazeutische Fachpersonal kann optimal beraten und therapeutisch begleiten.</span></em></p>								</div>
				</div>
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		</div>
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		</section>
				</div>
		<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/pm-genehmigungsvorbehalt/">Pressemitteilung: Fachverbände begrüßen G-BA-Beschluss zur Verordnung von Medizinalcannabis</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was müssen Cannabispatientinnen und -patienten ab dem 01.04.2024 beachten?</title>
		<link>https://bdcan.de/01-04-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[D J]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2024 16:13:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bdcan.de/?p=17870</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir, der Bund Deutscher Cannabispatienten e.V. haben die Irritationen der Patientinnen und Patienten, Apotheken und der Ärzteschaft, welche die Änderungen durch das „Cannabisgesetz (CanG)“ mit sich bringen, registriert und möchten mit dieser kleinen Handreichung ein bisschen Licht ins Dunkel bringen, um allen Beteiligten unnötige Arbeit, Wege und Stress zu ersparen.</p>
<p>Das Wichtigste zuerst:<br />
Die Verordnung von Cannabis zu medizinischen Zwecken erfolgt ab dem 1. April 2024 nicht mehr auf einem Betäubungsmittel-(BtM)Rezept.</p>
<p>Dies heißt, Cannabis (Pflanzen, Blüten und sonstige Pflanzenteile) zu medizinischen Zwecken, Delta-9-THC und Dronabinol sowie Zubereitungen der genannten Stoffe (inklusive Extrakte) werden dann per normalem Kassenrezept (E-Rezept) verordnet. Dies gilt auch für das Fertigarzneimittel Sativex®.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/01-04-2024/">Was müssen Cannabispatientinnen und -patienten ab dem 01.04.2024 beachten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="17870" class="elementor elementor-17870" data-elementor-post-type="post">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Was müssen Cannabispatientinnen und -patienten ab dem 01.04.2024 beachten?</h2>				</div>
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									<p><strong>Wir, der <span style="color: #008000;"><a style="color: #008000;" href="http://bdcan.de/" target="_blank" rel="noopener">Bund Deutscher Cannabispatienten e.V</a>.</span> haben die Irritationen der Patientinnen und Patienten, Apotheken und der Ärzteschaft, welche die Änderungen durch das „Cannabisgesetz (CanG)“ mit sich bringen, registriert und möchten mit dieser kleinen Handreichung ein bisschen Licht ins Dunkel bringen, um allen Beteiligten unnötige Arbeit, Wege und Stress zu ersparen.</strong></p><p> </p><p><strong><span style="background-color: #008000; color: #ffffff;">Das Wichtigste zuerst:</span></strong></p><p><strong>Die Verordnung von Cannabis zu medizinischen Zwecken erfolgt ab dem 1. April 2024 nicht mehr auf einem Betäubungsmittel-(BtM)Rezept.</strong></p><p>Dies heißt, Cannabis (Pflanzen, Blüten und sonstige Pflanzenteile) zu medizinischen Zwecken, Delta-9-THC und Dronabinol sowie Zubereitungen der genannten Stoffe (inklusive Extrakte) werden dann per normalem Kassenrezept (E-Rezept) verordnet. Dies gilt auch für das Fertigarzneimittel Sativex®.</p><p>In der Verordnungssoftware werden die Änderungen voraussichtlich erst zum 01. Mai eingepflegt sein. Nach unserer Einschätzung sollte dies aber nicht zu Problemen bei der Rezepterstellung führen, da Verordnende schon bisher den Rezepturtext aus einem <span style="color: #008000;"><a style="color: #008000;" href="https://cannabis-apotheke.de/cannabis-rezept-konfigurator" target="_blank" rel="noopener">Cannabisrezeptgenerator</a></span> übernehmen und als freien Text in der Praxissoftware einfügen können. Wir empfehlen daher dem Praxispersonal diese Herangehensweise, sollte das benötige Medikament noch nicht in der Software als Nicht-Betäubungsmittel gelistet sein.</p><p>Allerdings können aktuell offenbar nicht alle Softwaresysteme der Apotheken E-Rezepte für Cannabisrezepturen verarbeiten, weshalb wir alle Patientinnen und Patienten mit Kostenübernahme ihrer Krankenkasse bitten, vorher bei ihrer Apotheke nachzufragen, ob E-Rezepte bereits eingelöst werden können oder bis voraussichtlich 1. Mai übergangsweise rosa Papierrezepte (Muster 16) ausgestellt werden sollen.</p><p>Laut <span style="color: #008000;"><a style="color: #008000;" href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/150358/Medizinalcannabis-darf-noch-bis-Ende-April-auf-BtM-Rezepten-verordnet-werden#:%7E:text=Wenn%20%C3%84rztinnen%20oder,lau/aerzteblatt.de:~:text=Das%20BMG%20verweist,Apotheken%2D%20und%20Praxissoftware." target="_blank" rel="noopener">Ärzteblatt</a></span> dürfen Apotheken übergangsweise noch BtM-Rezepte einlösen und abrechnen und Retaxationen für den April bis zur Anpassung der Apotheken- und Praxissoftware sollen ausgeschlossen werden.</p><p>Einzig für Nabilon gelten die Einschränkungen weiter, sodass das Arzneimittel Canemes® wie bisher auf einem BtM-Rezept verordnet werden muss.</p><p>Das Cannabisgesetz (CanG) ist am 27. März 2024 veröffentlicht worden und zum 1. April 2024 in Kraft getreten. Die Verordnung von Cannabis und den genannten Stoffen wird nun im Medizinal-Cannabisgesetz (MedCanG) geregelt. Im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) und der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV) sind die entsprechenden Passagen gestrichen worden.</p><p>Die anderen Regelungen zur Verordnung von Cannabis zulasten der GKV, wie beispielsweise die Genehmigungspflicht durch die Krankenkassen (außer bei SAPV), sind noch nicht geändert worden. Hier läuft derzeit noch das <span style="color: #008000;"><a style="color: #008000;" href="https://www.g-ba.de/beschluesse/6270/" target="_blank" rel="noopener">Stellungnahmeverfahren des G-BA</a></span> zur Festlegung von Facharztgruppen, die zukünftig genehmigungsfrei verordnen dürfen.</p>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default"><span style="font-weight: bolder;font-size: 14px"><span style="font-size: 18pt">Änderungen durch das E-Rezept</span></span></h2>				</div>
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									<ul><li><span style="color: #404040;">BtM-Gebühr in Höhe von 4,26 Euro entfällt</span></li><li><span style="color: #404040;">Mehrfachverordnungen sind möglich, was uns den einen oder anderen Weg zur Praxis ersparen wird</span></li><li><span style="color: #404040;">Patientinnen und Patienten benötigen einen anderen Nachweis ihres Patientenstatus (z. B. einen E-Rezeptausdruck) gegenüber den Behörden, sofern die eingelösten Rezepte nicht über eine App angezeigt werden können. Bislang wurden hierfür von der Apotheke die abgerechneten BtM-Rezepte kopiert, abgestempelt und bei der Abgabe mitgegeben.</span></li><li><span style="color: #404040;">Arztpraxen können auf Wunsch das E-Rezept direkt an die Apotheke der Patientin oder des Patienten übertragen.</span></li></ul>								</div>
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default"><span style="font-weight: bolder;font-size: 14px"><span style="font-size: 18pt">Reisen mit Medizinalcannabis</span></span></h2>				</div>
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									<p><span style="color: #404040;">Hier ändert sich nichts: Patientinnen und Patienten müssen sich weiterhin vor der Reise von ihrem behandelnden Arzt oder ihrer Ärztin das sogenannte Schengen-Formular</span> (<span style="color: #008000;"><a style="color: #008000;" href="https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Medizinisches-Cannabis/Reisen-mit-medizinischem-Cannabis/_node.html" target="_blank" rel="noopener">Formular für eine Bescheinigung für das Mitführen von Betäubungsmitteln im Rahmen einer ärztlichen Behandlung</a></span><span style="color: #404040;">) ausstellen und beim zuständigen Gesundheitsamt beglaubigen lassen.</span></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/01-04-2024/">Was müssen Cannabispatientinnen und -patienten ab dem 01.04.2024 beachten?</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Verpasste Chance: Verabschiedetes Cannabis Gesetz stigmatisiert Patient*innen und ist möglicherweise verfassungswidrig</title>
		<link>https://bdcan.de/cang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[D J]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Mar 2024 11:52:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bdcan.de/?p=17542</guid>

					<description><![CDATA[<p>Essen / Berlin, 22. März 2024 Der Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (www.BDCan.de) beklagt Diskriminierung und Stigmatisierung von Patientinnen und Patienten durch das heute im Bundesrat gebilligte Cannabisgesetz der Ampel-Regierung und fordert dringend Nachbesserungen. Ungewollt bewirkt das neue Gesetz eine Vermischung von Freizeitkonsum und medizinischer Anwendung, zum Nachteil der Behandlungsbedürftigen.</p>
<p>Da das Gesetz entgegen dem Koalitionsvertrag keine Abgabe durch kontrollierte Shops schafft, sondern zur Versorgung des riesigen deutschen Marktes mit Freizeitcannabis nur komplizierte Clubmitgliedschaften und den für viele unzumutbaren Eigenanbau vorsieht, erwartet der BDCan, dass sich ein signifikanter Teil des Marktes auf pseudomedizinische Strukturen verlagert. Am Ende werden so wirklich behandlungsbedürftige Patientinnen und Patienten mit Freizeitkonsumierenden in einen Topf geworfen und noch stärker als bisher stigmatisiert. Schlimmer noch, der Gesetzgeber selbst verankert diese Stigmatisierung in wahrscheinlich verfassungswidriger Weise (der BDCan prüft rechtliche Schritte), indem er in § 24 des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG) die Abstandsregeln auch für die medizinische Einnahme vorschreibt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/cang/">Verpasste Chance: Verabschiedetes Cannabis Gesetz stigmatisiert Patient*innen und ist möglicherweise verfassungswidrig</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="17542" class="elementor elementor-17542" data-elementor-post-type="post">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Verpasste Chance:
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									<p><span style="font-size: 14px;"><em>Essen / Berlin, 22. März 2024</em> Der Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (www.BDCan.de) beklagt Diskriminierung und Stigmatisierung von Patientinnen und Patienten durch das heute im Bundesrat gebilligte Cannabisgesetz der Ampel-Regierung und fordert dringend Nachbesserungen. Ungewollt bewirkt das neue Gesetz eine Vermischung von Freizeitkonsum und medizinischer Anwendung, zum Nachteil der Behandlungsbedürftigen.</span><br /><br /><span style="font-size: 14px;">Da das Gesetz entgegen dem Koalitionsvertrag keine Abgabe durch kontrollierte Shops schafft, sondern zur Versorgung des riesigen deutschen Marktes mit Freizeitcannabis nur komplizierte Clubmitgliedschaften und den für viele unzumutbaren Eigenanbau vorsieht, erwartet der BDCan, dass sich ein signifikanter Teil des Marktes auf pseudomedizinische Strukturen verlagert. Am Ende werden so wirklich behandlungsbedürftige Patientinnen und Patienten mit Freizeitkonsumierenden in einen Topf geworfen und noch stärker als bisher stigmatisiert. Schlimmer noch, der Gesetzgeber selbst verankert diese Stigmatisierung in wahrscheinlich verfassungswidriger Weise (der BDCan prüft rechtliche Schritte), indem er in § 24 des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG) die Abstandsregeln auch für die medizinische Einnahme vorschreibt.</span><br /><br /><span style="font-size: 14px;"><em>“Sowas hat es noch nie gegeben! Erkrankte müssen sich bei der Einnahme ihrer Medikation verstecken. Niemand, der sich Insulin spritzen muss oder ärztlich verschriebene Opiate einnimmt, muss dabei Abstandsregeln einhalten. Hier wird ohne Sachkenntnis auf dem Rücken der Cannabispatientinnen und -patienten zum ersten Mal eine diskriminierende Einnahmeverbotszone vorgeschrieben. Wir hoffen hier auf einen Aufschrei auch anderer Patientenvereinigungen.”</em>, so die BDCan-Vorsitzende Daniela Joachim.</span><br /><br /><span style="font-size: 14px;">Dr. Michael Kambeck, politischer Sprecher des BDCan dazu: “<em>Das Problem ist nicht die Legalisierung, sondern wie legalisiert wird. Wir hatten gehofft, dass Cannabispatientinnen und -patienten nun nicht länger stigmatisiert werden, weil niemand mehr eine ärztliche Verordnung benötigt, um legal an Cannabis zu gelangen. Für alle Beteiligten wäre eine solche klare Trennung zwischen Freizeit- und Medizinalmarkt viel besser. Stattdessen gibt es keinen Mindeststandard, der Medizin von Konsumware unterscheidet, keine Einschränkung im Marketing für Medizinalcannabis auf rein medizinische Ziele, keine vorbehaltlose Erstattung durch die Kassen und obendrein die Verbotszonen auch für Patientinnen und Patienten.</em>”</span><br /><br /><span style="font-size: 14px;">Als Resultat stellt sich ein Teil des Marktes auf Pseudomedizin ein. Firmen wie Bloomwell (1) und Drapalin (2) verdeutlichen den unserer Meinung nach gefährlich unseriösen Trend und “Antifuchs” rappt ganz offen dazu, wie toll es ist, sich auf Kosten der Krankenkasse zuzudröhnen. Unterdessen gibt es immer mehr zweifelhafte Blütensorten mit teils gesundheitsgefährdender Qualität. Eine <a href="https://bdcan.de/blueten" target="_blank" rel="noopener">Analyse des BDCan</a> zeigt einen sprunghaften Anstieg der am Markt verfügbaren Blüten von ca. 100 Sorten in 2022 auf nunmehr über 400. Davon sind 259 Sorten lediglich nach den laxen Arzneibuchstandards Ph. Eur. 5.1.8. A oder C geprüft und dürfen somit hohe mikrobiologische Belastungen enthalten, die für die Inhalation ungeeignet und gesundheitsschädlich sein können, insbesondere für immungeschwächte Patientinnen und Patienten. Viele dieser Sorten tragen schillernde Namen wie “Sunshine Coast” oder “Cheesotho” und noch verbreiteter Kultivarnamen wie “Amsterdam Amnesia” (Amnesie ist eine schwere Krankheit!) oder “Strawberry Banana”. Solche Ware ist offensichtlich nicht auf medizinische Behandlung ausgerichtet. Gleichzeitig haben sich eine Vielzahl von neuen telemedizinischen Diensten in Stellung gebracht, um Kunden &#8222;privatmedizinisch&#8220; zu versorgen.</span><br /><br /><span style="font-size: 14px;"><em>“Als Apothekerin schmerzt es mich, solche Ware abzugeben. Es widerspricht womöglich unseren berufsethischen Grundsätzen sowie denen der Ärzteschaft,” </em>so die stellvertretende BDCan-Vorsitzende Minyi Lü.<em> “Als Patientenvereinigung haben wir auf diese Gefahren schon früh hingewiesen und gemeinsam mit anderen Verbänden höhere Mindeststandards gefordert. Sowohl die bisherigen als auch die nun beschlossenen Regeln stigmatisieren besonders jene, die auf die Blüteninhalation mit ihrer schnellen Wirkung unter Umgehung des Magen-Darm-Trakts angewiesen sind.”<br /><br /></em>Die Herausnahme von Cannabis aus dem Betäubungsmittelgesetz (BtMG) hat auch Vorteile für Patientinnen und Patienten. Dies erspart verschreibenden Ärzten und Ärztinnen sowie den Apotheken und in der Logistik administrativen Aufwand. Es erleichtert Verschreibungen insgesamt. Wir sind überzeugt, dass sich die niedergelassenen Fach- und Hausärzt*innen, die ihre Patientinnen und Patienten gut kennen, kaum instrumentalisieren lassen. Bei vielen kürzlich entstandenen Telemedizinanbietern sind allerdings erhebliche Zweifel angebracht. Nach der Reform ist also vor der Reform &#8211; es muss dringend nachgebessert werden.</span><br /><br /></p><p> </p><p><span style="font-size: 18px;"><strong>Das fordert der BDCan:</strong></span></p><p><span style="color: #265012; font-size: 14px;"><strong>1.   Mindeststandards für Medizinalcannabis vorschreiben</strong></span><br /><span style="font-size: 14px;">Wir fordern, dass Medizinalcannabis mindestens den Qualitätsvorschriften der Europäischen Arzneibuch-Monographie Ph. Eur. 5.1.8. B entsprechen und vom Hersteller für mindestens 24 Monate ab erster Vermarktung in unveränderter Beschaffenheit angeboten werden muss (genauere Erläuterung dazu in unserer Einreichung an das BMG).</span><br /><br /><span style="font-size: 14px;">Ein hoher medizinischer Mindeststandard würde nicht nur den Markt bereinigen, da einige Anbieter wenig medizinisch ausgerichteter Ware diesen nicht einhalten (können). Es würde medizinisches Cannabis auch deutlicher von Konsumware abgrenzen und Patientinnen und Patienten vor potenziell gesundheitsschädlicher Ware schützen. Medizinalcannabis auf Privatrezept sollte nicht zulasten der Qualität im Preiskampf stehen mit nichtmedizinischer Ware aus den Clubs oder vom Schwarzmarkt. Behandlungsbedürftige Patientinnen und Patienten brauchen eine medizinisch begleitete Versorgung mit hoher Qualität und eine vorbehaltlose Erstattung durch die Krankenkasse. Sie dürfen gar nicht erst in die Selbstzahler-Situation gedrängt werden.</span><span style="font-size: 18px;"><strong><br /></strong></span></p><p><span style="color: #265012; font-size: 14px;"><strong>2.   Marketing zu Medizinalcannabis strikt auf medizinische Zwecke einschränken</strong></span><br /><span style="font-size: 14px;">Derzeit gibt es Anbieter von vorgeblichem Medizinalcannabis, auf deren Webseite ein mit Tabak gedrehter Joint zu sehen ist. Sorten- und Kultivarnamen sind oft klar auf den Freizeitkonsum ausgerichtet, teils sogar im Sinne des Kinder- und Jugendschutzes bedenklich. Es fehlt im MedCanG eine Regelung der Art “Vermarktungsnamen, Bezeichnungen, Beschreibungen oder Bebilderungen von Cannabis zu medizinischen oder medizinisch-wissenschaftlichen Zwecken dürfen ausschließlich auf neutrale oder medizinische Anwendungen ausgerichtet sein.”</span><span style="font-size: 14px;"><br /></span></p><p><span style="color: #265012; font-size: 14px;"><strong>3.   § 24 des Medizinal-Cannabisgesetz (MedCanG) streichen!</strong></span><br class="false" /><span style="font-size: 14px;">Die in diesem Paragrafen festgeschriebene Gleichstellung von inhalierenden Patientinnen und Patienten mit Freizeitkonsumierenden schafft erstmalig zahlreiche Einnahmeverbotszonen und ist wahrscheinlich verfassungswidrig. Sie diskriminiert Cannabispatientinnen und -patienten im Vergleich mit anderen Therapieformen. Sie unterstellt allen inhalierenden Patientinnen und Patienten, ein schlechtes Vorbild für Kinder und Jugendliche zu sein, was dann theoretisch auch insulinspritzenden oder Opiatpatientinnen und -patienten unterstellt werden müsste &#8211; ein Irrweg!</span><span style="font-size: 14px;"><br /></span></p><p><span style="font-size: 14px;">Zum Gesetz ließe sich noch vieles sagen. Für weiterführende Interviews / Statements oder hintergründige Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.</span><span style="font-size: 14px;"><br /></span></p>								</div>
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									<p><strong><span style="font-size: 14px; color: #008000;">Kontakt:</span></strong></p><p><span style="font-size: 14px;">Dr. Michael Kambeck</span><br class="false" /><span style="font-size: 14px;">Politischer Sprecher</span><br class="false" /><span style="font-size: 14px;">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan)</span><br class="false" /><span style="font-size: 14px;">0177/7 303 909</span><br class="false" /><span style="font-size: 14px;"><a href="mailto:michael.kambeck@bdcan.de" target="_blank" rel="noopener"><span style="color: #008000;">michael.kambeck@bdcan.de</span></a></span><br class="false" /><span style="font-size: 14px;">Vereinsregister: VR 6003, Amtsgericht Essen</span></p>								</div>
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									<p><span style="color: #008000; font-size: 10pt;"><strong>Quellen:</strong></span></p><p><span style="color: #333333; font-size: 10pt;">(1) https://www.manager-magazin.de/unternehmen/tech/cannabis-start-up-bloomwell-setzt-auf-fragwuerdige-geschaeftspraktiken-kommt-jetzt-der-absturz-a-57e80119-025a-4f3b-8779-339151f853ea</span></p><p><span style="color: #333333; font-size: 10pt;">(2) Die “Detox” EP zeigt das Problem, beispielsweise die Tracks “4.20 beim Arzt” und “Drapalin”: https://open.spotify.com/album/1q9hbDajwDej2TZ170prqr</span></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/cang/">Verpasste Chance: Verabschiedetes Cannabis Gesetz stigmatisiert Patient*innen und ist möglicherweise verfassungswidrig</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
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		<title>Pressemitteilung: Raus aus der Cannabis-Unterversorgung! Cannabis-Fachverbände fordern einfachen Zugang für Erkrankte, Therapiehoheit für die Ärzteschaft und Bürokratieabbau für alle</title>
		<link>https://bdcan.de/pm-unterversorgung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[D J]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2024 10:03:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bdcan.de/?p=17472</guid>

					<description><![CDATA[<p>Cannabis-Fachverbände fordern einfachen Zugang für Erkrankte, Therapiehoheit für die Ärzteschaft und Bürokratieabbau für alle &#124; Berlin, 03. Januar 2024. Die Bundesregierung hat den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragt, die Arzneimittelrichtlinie hinsichtlich des Genehmigungsvorbehalts für Medizinalcannabis anzupassen. Es sollen einzelne Facharztgruppen und erforderliche  Qualifikationen festgelegt werden, bei denen der Genehmigungsvorbehalt in Zukunft entfallen soll. Dazu haben die Fachverbände im Bereich Medizinalcannabis Stellungnahmen beim G-BA eingereicht.</p>
<p>Problem Genehmigungsvorbehalt</p>
<p>Aktuell werden die Kosten für Medizinalcannabis für gesetzlich Versicherte nur dann übernommen, sofern die Krankenkasse dies zuvor genehmigt hat (Genehmigungsvorbehalt). Das dafür etablierte Verfahren ist insbesondere für Ärztinnen und Ärzte sowie für Patientinnen und Patienten abschreckend, langwierig und bürokratisch. Darüber hinaus werden 30 – 40 % der Ärztinnen und Ärzte gestellten Anträge auf Kostenübernahme von den gesetzlichen Krankenkassen abgelehnt. Daraus resultiert, dass Medizinalcannabis – trotz der erwiesenen Vorteile – immer noch nicht flächendeckend angeboten wird. Erkrankte werden daher aktuell oft in die Illegalität gedrängt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/pm-unterversorgung/">Pressemitteilung: Raus aus der Cannabis-Unterversorgung! Cannabis-Fachverbände fordern einfachen Zugang für Erkrankte, Therapiehoheit für die Ärzteschaft und Bürokratieabbau für alle</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="17472" class="elementor elementor-17472" data-elementor-post-type="post">
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					<h2 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Raus aus der Cannabis-Unterversorgung!</h2>				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Cannabis-Fachverbände fordern einfachen Zugang für Erkrankte, Therapiehoheit für die Ärzteschaft und Bürokratieabbau für alle</h3>				</div>
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									<p><em><strong>Berlin, 03. Januar 2024.</strong></em> Die Bundesregierung hat den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) beauftragt, die Arzneimittelrichtlinie hinsichtlich des Genehmigungsvorbehalts für Medizinalcannabis anzupassen. Es sollen einzelne Facharztgruppen und erforderliche  Qualifikationen festgelegt werden, bei denen der Genehmigungsvorbehalt in Zukunft entfallen soll. Dazu haben die Fachverbände im Bereich Medizinalcannabis Stellungnahmen beim G-BA eingereicht.</p><p><strong>Problem Genehmigungsvorbehalt</strong></p><p>Aktuell werden die Kosten für Medizinalcannabis für gesetzlich Versicherte nur dann übernommen, sofern die Krankenkasse dies zuvor genehmigt hat (Genehmigungsvorbehalt). Das dafür etablierte Verfahren ist insbesondere für Ärztinnen und Ärzte sowie für Patientinnen und Patienten abschreckend, langwierig und bürokratisch. Darüber hinaus werden 30 &#8211; 40 % der Ärztinnen und Ärzte gestellten Anträge auf Kostenübernahme von den gesetzlichen Krankenkassen abgelehnt. Daraus resultiert, dass Medizinalcannabis &#8211; trotz der erwiesenen Vorteile &#8211; immer noch nicht flächendeckend angeboten wird. Erkrankte werden daher aktuell oft in die Illegalität gedrängt.</p><p>Aus diesen Gründen befürworten die unterzeichnenden Verbände ausdrücklich jeden Schritt, der die Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen erleichtert. Der damit verbundene Bürokratieabbau führt neben Kostenersparnissen für die Kassen auch zu einer besseren Behandlung der Patientinnen und Patienten.</p><p><strong>Aus fachlicher Sicht besonders wichtig:</strong></p><ul><li><strong>Erweiterung des vorgeschlagenen Facharztkreises auf die Fachgebiete, in denen sich Medizinalcannabis bereits bewährt hat.</strong></li><li><strong>Berücksichtigung insbesondere der Fachärztinnen und Fachärzte für Allgemeinmedizin bei der Aufhebung des Genehmigungsvorbehalts, da diese als zweitgrößte Verordnergruppe Deutschlands (laut <a href="https://www.bfarm.de/DE/Bundesopiumstelle/Cannabis-als-Medizin/Begleiterhebung/_node.html">Begleiterhebung</a>) einen Großteil der derzeitigen Patientenversorgung mit Cannabisarzneimitteln &#8211; auch im ländlichen Raum und im Hinblick auf den wachsenden Fachärztemangel &#8211; sicherstellt.</strong></li></ul><p> </p><p>Eine optimale Versorgungslage für Patientinnen und Patienten kann jedoch nur gewährleistet werden, <strong>wenn der Genehmigungsvorbehalt vollständig abgeschafft wird</strong>, um Patientinnen und Patienten unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten Zugang zu ihrer notwendigen Therapie zu gewähren. Gleichzeitig müssen verschreibende Ärztinnen und Ärzte vor Regress geschützt werden. Daher fordern die unterzeichnenden Verbände den Gesetzgeber auf, die notwendigen Anpassungen im Rahmen der anstehenden Regulierungen, im Rahmen des Medizinalcannabisgesetzes (MedCanG), oder im Rahmen des Bürokratieabbaus im Gesundheitswesen vorzunehmen.</p>								</div>
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									<p><span style="color: #333333;"><strong>Dr. Armin Prasch</strong></span><br />Fachbereichskoordinator Medizinalcannabis des Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. (BvCW)<br /><span style="color: #333333;">Telefon: 01522 8815993</span><br /><span style="color: #333333;">E-Mail: ap@cannabiswirtschaft.de</span></p><p><span style="color: #333333;"><strong>Prof. Dr. med. Kirsten Müller-Vahl</strong></span><br />Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM)<br />Telefon: 05233 953 72 46<br />E-Mail: info@arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de</p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Über die Verbände:</h5>				</div>
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									<p><strong>Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM)</strong><br />Ansprechpartner: Dr. med. Franjo Grotenhermen, Prof. Dr. med. Kirsten Müller-Vahl<br />Telefon: 05233 953 72 46<br />Webseite: https://www.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/ <br />E-Mail: info@arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de</p>								</div>
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									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM) wurde 1997 in Köln gegründet. In ihr haben sich Ärzt:innen, Apotheker:innen, Patient:innen, Jurist:innen und andere Interessierte aus Deutschland und der Schweiz organisiert. Die ACM hat in den vergangenen 25 Jahren maßgeblich an den Verbesserungen bei der medizinischen Verwendung von Cannabis und Cannabinoiden in Deutschland mitgewirkt. So wurde durch eine von der ACM initiierte Verfassungsbeschwerde und nachfolgende Musterprozesse vor den Verwaltungsgerichten der Weg für Ausnahmeerlaubnisse für die Verwendung von Cannabis aus der Apotheke im Jahr 2007 und schließlich für das Gesetz aus dem Jahr 2017 bereitet.</span></em></p>								</div>
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									<p><strong>Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan)</strong><br />Ansprechpartnerin: Daniela Joachim<br />Telefon: 0201 6485 0852<br />Webseite: https://bdcan.de<br />E-Mail: info@bdcan.de</p>								</div>
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									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Der Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan) als gemeinnütziger Verein setzt sich durch direkten Austausch mit der Politik, Ärzt:innen, Apotheker:innen, Krankenkassen, MDK sowie der Industrie dafür ein, dass Patient:innen mit qualitativ hochwertigen Cannabisarzneimitteln in verschiedenen Darreichungsformen flächendeckend von den niedergelassenen Apotheken vor Ort und zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen versorgt werden, wenn eine Therapie mit Cannabinoiden indiziert ist. Zudem bieten wir unseren Mitgliedern Unterstützung bei der Gründung von Selbsthilfegruppen und beraten in diesen sowie über unsere Hotline und per E-Mail zu allen Fragen rund um die Therapie mit Medizinalcannabis.</span></em></p>								</div>
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									<p style="text-align: left;"><strong>Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. (BvCW)</strong><br />Ansprechpartner &amp; V.i.S.d.P.: Jürgen Neumeyer, Geschäftsführer<br />Telefon: 0163 9860 888<br />Fachlicher Ansprechpartner: Dr. Armin Prasch, Fachbereichskoordinator Medizinalcannabis<br />Webseite: https://cannabiswirtschaft.de<br />E-Mail: ap@cannabiswirtschaft.de</p>								</div>
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									<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Der BvCW ist die Stimme der Cannabiswirtschaft in Deutschland und vertritt alle Branchensegmente und Unternehmensgrößen gegenüber Politik und Verwaltung. Unsere Fachbereiche gliedern sich in „Genussmittelregulierung“, „Nutzhanf &amp; Lebensmittel“, „Medizinalcannabis“, „CBD et al.“ sowie “Technik, Handel &amp; Dienstleistung”. Wir bündeln industriepolitische, technologische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Expertise und setzen uns für bessere politischen Rahmenbedingungen ein.</em></span></p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><strong>Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC)</strong><br />Ansprechpartnerin: Antje Feißt<br />Leiterin der AG Politik des Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC)<br />Telefon: 0176 569 156 44<br />Webseite: https://bpc-deutschland.de <br />E-Mail: feisst@bpc-deutschland.de </p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Der Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC) gewährleistet Patient:innen die bestmögliche Versorgung mit qualitätsgesichertem medizinischen Cannabis in Deutschland. Der Verband fördert eine zukunftsfähige Weiterentwicklung von Cannabinoid-Therapien und stärkt somit gleichzeitig die Position der pharmazeutischen Cannabinoid-Branche in Deutschland und im internationalen Markt. Ziel des BPC ist die Versorgungssicherheit von Patient:innen mit qualitätsgesichertem medizinischen Cannabis. Der BPC bündelt die Expertise seiner Mitglieder und setzt sich maßgeblich für ideale Anbau- und Versorgungsstrukturen von Medizinalcannabis ein. Diese einzigartige Kombination ermöglicht dem BPC die bestmögliche Vertretung der Interessen der deutschen Cannabinoid-Branche sowie eine klare Positionierung gegenüber Entscheidungsträgern.</span></em></p>								</div>
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									<p><strong>Deutsche Medizinal-Cannabis Gesellschaft e.V. (DMCG)</strong><br />Ansprechpartner: Dr. med. Dipl.-Chem. Konrad F. Cimander, Vorstand DMCG e.V.<br />Telefon: 0162 2305216<br />Website: https://medi-can.de<br />E-Mail: dmcg@medi-can.de</p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Mit unserem visionären Leitgedanken „Medizinal-Cannabis – Gesundheit wächst!“ bildet die Deutsche Medizinal-Cannabis Gesellschaft e.V. (DMCG) eine Plattform für Ärzt:innen und verbundene Berufsgruppen zur gemeinsamen Arbeit rund um das Thema Cannabis in der Medizin. Gegründet im September 2020 verfolgt die noch junge Fachgesellschaft den Zweck, die wissenschaftliche und praktische Arbeit zur Erforschung der Wirkungsweise sowie der Anwendungsfelder von cannabishaltigen Medikamenten zur Prävention, Behandlung und Nachsorge von Krankheiten, krankheitsähnlichen Beeinträchtigungen oder Zuständen sowie des ganzheitlichen Einsatzes bei Patient:innen im öffentlichen Gesundheitswesen zu fördern und zu unterstützen. Die DMCG ist Schirmherr des jährlich veranstalteten Medicinal Cannabis Congress in Berlin.</span></em></p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p style="text-align: left;"><strong>Interdisziplinärer Arbeitskreis Brandenburger Schmerztherapeuten und Palliativmediziner e.V. (IABSP)</strong><br />Ansprechpartner: Dr. med. Christoph Wendelmuth, Dr. med. Knud Gastmeier<br />Telefon: 0331 743070<br />Webseite: https://www.iabsp.de<br />E-Mail: info@iabsp.de</p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Der Arbeitskreis IABSP wurde 1993 in Kleinmachnow gegründet. In ihm haben sich Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen aus Brandenburg organisiert, die sich mit den regionalen Problemen im Zusammenhang mit der Schmerz- und Palliativmedizin befassen und konstruktiv nach Lösungen suchen. Der IABSP hat auf verschiedenster Art und Weise seit 2000 maßgeblich an den Verbesserungen bei der medizinischen Verwendung von Cannabis und Cannabinoiden in Brandenburg mitgewirkt.</span></em></p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p style="text-align: left;"><strong>Patientenverband Selbsthilfenetzwerk Cannabis-Medizin (SCM)</strong><br />Ansprechpartner: Gero Kohlhaas / Maximilian Plenert<br />Telefon: 05233 953 72 46<br />Webseite: https://selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de<br />E-Mail: gero.kohlhaas@selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de maximilian.plenert@selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de</p>								</div>
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									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Das Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin (SCM) ist die weitaus größte und älteste Vereinigung von Cannabispatient:innen in Deutschland. Es ist ein Netzwerk Betroffener innerhalb der ACM. Zusammen mit ihren ausgebildeten Patientenberatern, den örtlichen Selbsthilfegruppen und einem Patiententelefon, ist die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin und deren Selbsthilfenetzwerk von Cannabispatienten die in Deutschland führende Stelle für Ratsuchende und Interessierte. SCM und ACM e. V. bieten Information, Beratung, Organisationsmöglichkeiten und Unterstützung, und damit Grundlagen für erkämpfte Meilensteine wie das “Cannabis als Medizin”-Gesetz.</span></em></p>								</div>
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									<p><strong>Verband der Cannabis versorgenden Apotheken e.V. (VCA)</strong><br />Ansprechpartnerin: Dr. Christiane Neubaur, Geschäftsführerin<br />Webseite: https://vca-deutschland.de/<br />E-Mail: info@vca-deutschland.de</p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Das erklärte Ziel des VCA ist es, in Deutschland eine effiziente und bezahlbare Versorgung von Patient:innen mit medizinischem Cannabis sicherzustellen. Diese Versorgungspflicht sieht der Verband ganz klar bei den pharmazeutischen Expert:innen in der Apotheke. Denn gemäß § 1 Apothekengesetz obliegt den Apotheken die im öffentlichen Interesse gebotene Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung der Bevölkerung. Hier ist der Kontaktpunkt für Patient:innen, vor, während und nach dem Erhalt einer ärztlichen Verordnung. Das pharmazeutische Fachpersonal kann optimal beraten und therapeutisch begleiten.</span></em></p>								</div>
				</div>
					</div>
		</div>
					</div>
		</section>
				</div>
		<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/pm-unterversorgung/">Pressemitteilung: Raus aus der Cannabis-Unterversorgung! Cannabis-Fachverbände fordern einfachen Zugang für Erkrankte, Therapiehoheit für die Ärzteschaft und Bürokratieabbau für alle</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Stellungnahme des BDCan e.V. zum Gesetzentwurf der Bundesregierung „Entwurf eines Gesetzes zum kontrollierten Umgang mit Cannabis und zur Änderung weiterer Vorschriften“</title>
		<link>https://bdcan.de/stellungnahme-cang-anhoerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[D J]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2023 13:02:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bdcan.de/?p=17436</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vorbemerkungen<br />
Der Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan) vertritt die Interessen von Menschen, die von<br />
einer Therapie mit Cannabismedikamenten profitieren oder profitieren könnten. Wir arbeiten<br />
überregional und bundesweit und bieten Betroffenen, ihren Ärztinnen und Ärzten sowie<br />
Apothekerinnen und Apothekern direkte Hilfe vor Ort und ermöglichen so einen überregionalen<br />
Informationsaustausch und Vernetzung zum Thema Cannabis als Medizin.<br />
Hervorzuheben ist, dass der BDCan sich als Vertretung wirklich behandlungsbedürftiger Patienten<br />
versteht und jeglichen Medikamentenmissbrauch oder Pseudoverschreibungen zu Genusszwecken<br />
strikt ablehnt, denn: Missbrauch bringt echte Patientinnen und Patienten in Verruf und hat dazu<br />
geführt, dass Cannabis als Medizin von der Politik so restriktiv reguliert wurde, dass die meisten<br />
behandlungsbedürftig Erkrankten unter diesen Restriktionen leiden, teils ihnen die medizinische<br />
Versorgung mit Cannabis sogar vorenthalten wird. Entsprechend ist das Ziel des BDCan seit jeher<br />
eine klare Abgrenzung zwischen Freizeitkonsum und medizinischer Behandlung auf allen Ebenen,<br />
vom angebotenen Cannabisprodukt bis zur Anwendung. Dieses Ziel wird um so dringlicher durch<br />
das Vorhaben der Regierung, Freizeitcannabis zu legalisieren, da bei den heutigen hohen Hürden<br />
für die Versorgung mit Medizinalcannabis ein hoher Ablauf von Patientinnen und Patienten in die<br />
medizinisch unbegleitete Selbstmedikation mit Freizeitcannabis zu erwarten ist, wie dies nach den<br />
Liberalisierungen in Kanada, den Niederlanden und anderen Ländern auch zu beobachten war.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/stellungnahme-cang-anhoerung/">Stellungnahme des BDCan e.V. zum Gesetzentwurf der Bundesregierung „Entwurf eines Gesetzes zum kontrollierten Umgang mit Cannabis und zur Änderung weiterer Vorschriften“</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="17436" class="elementor elementor-17436" data-elementor-post-type="post">
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Stellungnahme des BDCan e.V. zum Gesetzentwurf der Bundesregierung „Entwurf eines Gesetzes zum kontrollierten Umgang mit Cannabis und zur Änderung weiterer Vorschriften“</h1>				</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/stellungnahme-cang-anhoerung/">Stellungnahme des BDCan e.V. zum Gesetzentwurf der Bundesregierung „Entwurf eines Gesetzes zum kontrollierten Umgang mit Cannabis und zur Änderung weiterer Vorschriften“</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung: Fachverbände fordern dringende Reformen beim Cannabis-als-Medizin-Gesetz</title>
		<link>https://bdcan.de/pm-reform-medizinalcannabis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Wonder Woman]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 May 2023 14:02:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://bdcan.de/?p=17310</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fachverbände zu Medizinalcannabis: Versorgungssicherheit, Entbürokratisierung und Aufhebung der Einstufung als Betäubungsmittel im Fokus Berlin, 24.05.2023: Mit Inkrafttreten des „Cannabis als Medizin”-Gesetzes 2017 wurde schwer erkrankten Patientinnen und Patienten der Zugang zu medizinischem Cannabis und eine Kostenerstattung durch die Krankenkassen grundsätzlich ermöglicht. Die Erfahrungen aus sechs Jahren Medizinalcannabis in der Praxis zeigen: Es besteht ein dringender [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/pm-reform-medizinalcannabis/">Pressemitteilung: Fachverbände fordern dringende Reformen beim Cannabis-als-Medizin-Gesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[		<div data-elementor-type="wp-post" data-elementor-id="17310" class="elementor elementor-17310" data-elementor-post-type="post">
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					<h1 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Fachverbände zu Medizinalcannabis:</h1>				</div>
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					<h3 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Versorgungssicherheit, Entbürokratisierung und Aufhebung der Einstufung als Betäubungsmittel im
Fokus</h3>				</div>
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									<p><span style="color: #000000;"><em>Berlin, 24.05.2023:</em> Mit Inkrafttreten des „Cannabis als Medizin”-Gesetzes 2017 wurde schwer erkrankten Patientinnen und Patienten der Zugang zu medizinischem Cannabis und eine Kostenerstattung durch die Krankenkassen grundsätzlich ermöglicht.</span></p><p><span style="color: #000000;">Die Erfahrungen aus sechs Jahren Medizinalcannabis in der Praxis zeigen: Es besteht ein dringender Bedarf an Reformen und Entbürokratisierung. Dies wurde auch im Rahmen des Stellungnahmeverfahrens des Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) zur Änderung der Arzneimittelrichtlinie deutlich.</span></p><p><span style="color: #000000;">Die unterzeichnenden Verbände haben ein <span style="text-decoration: underline; color: #0b8e36;"><a style="color: #0b8e36;" href="https://bdcan.de/wp-content/uploads/2023/05/Verbaendepapier-Handlungsempfehlungen-Medizinalcannabis-24.05.2023-1.1.pdf"><strong>gemeinsames Positionspapier</strong></a></span> erarbeitet, in dem sie den <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0b8e36;"><a style="color: #0b8e36; text-decoration: underline;" href="https://www.g-ba.de/presse/pressemitteilungen-meldungen/1098/">G-BA Beschluss vom 16.03.2023</a></span></span> und das <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0b8e36;"><a style="color: #0b8e36; text-decoration: underline;" href="https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/kontrollierte-abgabe-von-cannabis-eckpunktepapier-der-bundesregierung-liegt-vor.html">Eckpunktepapier der Bundesregierung vom 26.10.2022</a></span></span> bewertet und Handlungsempfehlungen für die Bundesregierung formuliert haben.</span></p><p><span style="color: #000000;">In Anbetracht der Legalisierungsbestrebungen der Bundesregierung und der damit verbundenen regulativen Änderungen ist sich das Bündnis aus Fachverbänden von Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzten, Apothekerinnen und Apothekern mit der Cannabiswirtschaft einig: Das &#8222;Cannabis als Medizin&#8220;-Gesetz muss novelliert werden. <strong>Das gemeinsame Positionspapier enthält hierzu fünf Kernforderungen:</strong></span></p><ul><li><span style="color: #000000;"><strong>Genehmigungsvorbehalt der Krankenkassen bei der Kostenübernahme für eine Therapie mit Cannabisarzneimitteln abschaffen oder anpassen</strong></span></li><li><span style="color: #000000;"><strong>Medizinalcannabis aus dem Anwendungsbereich des Betäubungsmittelgesetzes </strong><strong>herausnehmen</strong></span></li><li><span style="color: #000000;"><strong>Rechtlichen Rahmen für Cannabisarzneimittel bundesweit vereinheitlichen und anwenden</strong></span></li><li><span style="color: #000000;"><strong>Nationale Förderung von Forschungsvorhaben für Cannabis-Therapien ausbauen</strong></span></li><li><span style="color: #000000;"><strong>Flächendeckende und vorrangige Versorgung von Patientinnen und Patienten mit </strong><strong>qualitätsgesicherten Cannabisarzneimitteln sicherstellen</strong></span></li></ul><p><span style="color: #000000;">Um das gemeinsame Ziel der bestmöglichen Versorgung der Patientinnen und Patienten mit qualitätsgesichertem medizinischen Cannabis in Deutschland zu gewährleisten, setzen die unterzeichnenden Verbände sich aktiv für eine Reform der gesetzlichen Rahmenbedingungen ein.</span></p><p><span style="color: #000000;">Gero Kohlhaas vom Patientenverband Selbsthilfenetzwerk Cannabis-Medizin (SCM) weist darauf hin, dass zu oft über die Köpfe von Patientinnen und Patienten entgegen deren Belangen entschieden werde: <em>”Als Patientenverband von Betroffenen und Angehörigen erwartet das SCM die schnellstmögliche Durchsetzung von Verbesserungen für Patientinnen und Patienten, Ärztinnen und Ärzten im Bereich Cannabis als Medizin.&#8220;</em></span></p><p><span style="color: #000000;"><em>“Solange der überwiegende Anteil bedürftiger Patientinnen und Patienten nicht über das Gesundheitssystem versorgt wird, begrüßen wir die Möglichkeit des Eigenanbaus. Dieser bietet einigen Patientinnen und Patienten eine Option, um aus der Illegalität herauszukommen,&#8220;</em> erklärte Dr. Franjo Grotenhermen im Namen der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM) zu den vorgelegten Plänen der Bundesregierung. <em>”Allerdings sehen wir erhebliche Risiken, die mit einer</em></span><br /><span style="color: #000000;"><em>Verdrängung von Patientinnen und Patienten in den Freizeitmarkt verbunden sind. Eine medizinische Therapie sollte durch Ärztinnen und Ärzte durchgeführt werden.”</em></span></p><p><span style="color: #000000;">Dr. Conny Cimander von der Deutschen Medizinal-Cannabis Gesellschaft e.V. (DMCG) erklärt: <em>&#8222;Die Möglichkeit, Medizinal-Cannabis bei chronischen Erkrankungen einsetzen zu können, ist ein Meilenstein in der Medizin. So können für die Patientinnen und Patienten belastende Symptome deutlich gemildert und die Lebensqualität verbessert werden. Der DMCG e.V. unterstützt fachlich alle </em><em>Kolleginnen und Kollegen, dieses Ziel zu erreichen.&#8220;</em></span></p><p><span style="color: #000000;">Antonia Menzel vom Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC) bekräftigt diese Position: <em>&#8222;Die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit cannabisbasierten Arzneimitteln darf nicht gefährdet werden, insbesondere angesichts der Legalisierungsbemühungen der Bundesregierung. Eine bedarfsorientierte Versorgung mit qualitätsgesichertem medizinischen Cannabis kann nur mit verlässlichen und wettbewerbsfähigen Anbau- und Importstrukturen gesichert werden.&#8220;</em></span></p><p><span style="color: #000000;">Für die Apothekerschaft unterstreicht Dr. Christiane Neubaur vom Verband der Cannabis versorgenden Apotheken e.V. (VCA) die Notwendigkeit einer Versorgung mit hochwertigen Medikamenten: <em>“Der VCA setzt sich für die Festlegung einer bundesweit anerkannten Identitätsprüfung von Medizinalcannabis ein, sowie für eine klare und einheitliche Festlegung der mikrobiellen Qualitätsanforderungen von Medizinalcannabisblüten zum Schutze der Patientinnen und Patienten.”</em></span></p><p><span style="color: #000000;">Die Verschreibung von Medizinalcannabis müsse deutlich erleichtert werden, so Dr. Armin Prasch vom Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. (BvCW). Sonst drohe eine Abwanderung in die unbetreute Selbstmedikation.<em> “Ein großer Schritt in die richtige Richtung wäre die Etablierung einer antrags- und genehmigungsfreien, zeitlich definierten Test-Therapiephase.”</em> Und weiter: <em>”Wenn Deutschland als Standort für Medizinalcannabis wichtig bleiben möchte, brauchen wir </em><em>Forschungsförderung, wie z. B. die Etablierung eines nationalen, medizinischen Registers für Cannabis und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für nationalen Anbau und Import.”</em></span></p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Ansprechpartner für die Presse:</h5>				</div>
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									<p><span style="color: #333333;"><strong>Dr. Armin Prasch</strong></span><br />Fachbereichskoordinator Medizinalcannabis des Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. (BvCW)<br /><span style="color: #333333;">Telefon: 01522 8815993</span><br /><span style="color: #333333;">E-Mail: ap@cannabiswirtschaft.de</span></p><p><span style="color: #333333;"><strong>Antonia Menzel</strong></span><br />Stv. Vorstandsvorsitzende und Leiterin der AG Politik des Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC)<br /><span style="color: #333333;">Telefon: 0162 6661104</span><br /><span style="color: #333333;">E-Mail: menzel@bpc-deutschland.de</span></p>								</div>
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					<h5 class="elementor-heading-title elementor-size-default">Über die Verbände:</h5>				</div>
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									<p><strong>Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM)</strong><br />Ansprechpartner: Dr. med. Franjo Grotenhermen, Prof. Dr. med. Kirsten Müller-Vahl<br />Telefon: 05233 953 72 46<br />Webseite: https://www.arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de/ <br />E-Mail: info@arbeitsgemeinschaft-cannabis-medizin.de</p>								</div>
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									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM) wurde 1997 in Köln gegründet. In ihr haben sich Ärzt:innen, Apotheker:innen, Patient:innen, Jurist:innen und andere Interessierte aus Deutschland und der Schweiz organisiert. Die ACM hat in den vergangenen 25 Jahren maßgeblich an den Verbesserungen bei der medizinischen Verwendung von Cannabis und Cannabinoiden in Deutschland mitgewirkt. So wurde durch eine von der ACM initiierte Verfassungsbeschwerde und nachfolgende Musterprozesse vor den Verwaltungsgerichten der Weg für Ausnahmeerlaubnisse für die Verwendung von Cannabis aus der Apotheke im Jahr 2007 und schließlich für das Gesetz aus dem Jahr 2017 bereitet.</span></em></p>								</div>
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									<p><strong>Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan)</strong><br />Ansprechpartnerin: Daniela Joachim<br />Telefon: 0201 6485 0852<br />Webseite: https://bdcan.de<br />E-Mail: info@bdcan.de</p>								</div>
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									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Der Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan) als gemeinnütziger Verein setzt sich durch direkten Austausch mit der Politik, Ärzt:innen, Apotheker:innen, Krankenkassen, MDK sowie der Industrie dafür ein, dass Patient:innen mit qualitativ hochwertigen Cannabisarzneimitteln in verschiedenen Darreichungsformen flächendeckend von den niedergelassenen Apotheken vor Ort und zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherungen versorgt werden, wenn eine Therapie mit Cannabinoiden indiziert ist. Zudem bieten wir unseren Mitgliedern Unterstützung bei der Gründung von Selbsthilfegruppen und beraten in diesen sowie über unsere Hotline und per E-Mail zu allen Fragen rund um die Therapie mit Medizinalcannabis.</span></em></p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p style="text-align: left;"><strong>Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. (BvCW)</strong><br />Ansprechpartner &amp; V.i.S.d.P.: Jürgen Neumeyer, Geschäftsführer<br />Telefon: 0163 9860 888<br />Fachlicher Ansprechpartner: Dr. Armin Prasch, Fachbereichskoordinator Medizinalcannabis<br />Webseite: https://cannabiswirtschaft.de<br />E-Mail: ap@cannabiswirtschaft.de</p>								</div>
				</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><span style="font-size: 10pt;"><em>Der BvCW ist die Stimme der Cannabiswirtschaft in Deutschland und vertritt alle Branchensegmente und Unternehmensgrößen gegenüber Politik und Verwaltung. Unsere Fachbereiche gliedern sich in „Genussmittelregulierung“, „Nutzhanf &amp; Lebensmittel“, „Medizinalcannabis“, „CBD et al.“ sowie “Technik, Handel &amp; Dienstleistung”. Wir bündeln industriepolitische, technologische, wissenschaftliche und wirtschaftliche Expertise und setzen uns für bessere politischen Rahmenbedingungen ein.</em></span></p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p style="text-align: left;"><strong>Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC)</strong><br />Ansprechpartnerin: Antonia Menzel, Stv. Vorstandsvorsitzende und Leiterin der AG Politik des Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC)<br />Telefon: 030 235 939 590<br />Webseite: https://bpc-deutschland.de<br />E-Mail: info@bpc-deutschland.de</p>								</div>
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				<div class="elementor-widget-container">
									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Der Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (BPC) gewährleistet Patient:innen die bestmögliche Versorgung mit qualitätsgesichertem medizinischen Cannabis in Deutschland. Der Verband fördert eine zukunftsfähige Weiterentwicklung von Cannabinoid-Therapien und stärkt somit gleichzeitig die Position der pharmazeutischen Cannabinoid-Branche in Deutschland und im internationalen Markt. Ziel des BPC ist die Versorgungssicherheit von Patient:innen mit qualitätsgesichertem medizinischen Cannabis. Der BPC bündelt die Expertise seiner Mitglieder und setzt sich maßgeblich für ideale Anbau- und Versorgungsstrukturen von Medizinalcannabis ein. Diese einzigartige Kombination ermöglicht dem BPC die bestmögliche Vertretung der Interessen der deutschen Cannabinoid-Branche sowie eine klare Positionierung gegenüber Entscheidungsträgern.</span></em></p>								</div>
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									<p><strong>Deutsche Medizinal-Cannabis Gesellschaft e.V. (DMCG)</strong><br />Ansprechpartner: Dr. med. Dipl.-Chem. Konrad F. Cimander, Vorstand DMCG e.V.<br />Telefon: 0162 2305216<br />Website: https://medi-can.de<br />E-Mail: dmcg@medi-can.de</p>								</div>
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									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Mit unserem visionären Leitgedanken „Medizinal-Cannabis – Gesundheit wächst!“ bildet die Deutsche Medizinal-Cannabis Gesellschaft e.V. (DMCG) eine Plattform für Ärzt:innen und verbundene Berufsgruppen zur gemeinsamen Arbeit rund um das Thema Cannabis in der Medizin. Gegründet im September 2020 verfolgt die noch junge Fachgesellschaft den Zweck, die wissenschaftliche und praktische Arbeit zur Erforschung der Wirkungsweise sowie der Anwendungsfelder von cannabishaltigen Medikamenten zur Prävention, Behandlung und Nachsorge von Krankheiten, krankheitsähnlichen Beeinträchtigungen oder Zuständen sowie des ganzheitlichen Einsatzes bei Patient:innen im öffentlichen Gesundheitswesen zu fördern und zu unterstützen. Die DMCG ist Schirmherr des jährlich veranstalteten Medicinal Cannabis Congress in Berlin.</span></em></p>								</div>
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									<p style="text-align: left;"><strong>Interdisziplinärer Arbeitskreis Brandenburger Schmerztherapeuten und Palliativmediziner e.V. (IABSP)</strong><br />Ansprechpartner: Dr. med. Christoph Wendelmuth, Dr. med. Knud Gastmeier<br />Telefon: 0331 743070<br />Webseite: https://www.iabsp.de<br />E-Mail: info@iabsp.de</p>								</div>
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									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Der Arbeitskreis IABSP wurde 1993 in Kleinmachnow gegründet. In ihm haben sich Ärzt:innen und Psychotherapeut:innen aus Brandenburg organisiert, die sich mit den regionalen Problemen im Zusammenhang mit der Schmerz- und Palliativmedizin befassen und konstruktiv nach Lösungen suchen. Der IABSP hat auf verschiedenster Art und Weise seit 2000 maßgeblich an den Verbesserungen bei der medizinischen Verwendung von Cannabis und Cannabinoiden in Brandenburg mitgewirkt.</span></em></p>								</div>
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									<p style="text-align: left;"><strong>Patientenverband Selbsthilfenetzwerk Cannabis-Medizin (SCM)</strong><br />Ansprechpartner: Gero Kohlhaas / Maximilian Plenert<br />Telefon: 05233 953 72 46<br />Webseite: https://selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de<br />E-Mail: gero.kohlhaas@selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de maximilian.plenert@selbsthilfenetzwerk-cannabis-medizin.de</p>								</div>
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									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Das Selbsthilfenetzwerk Cannabis als Medizin (SCM) ist die weitaus größte und älteste Vereinigung von Cannabispatient:innen in Deutschland. Es ist ein Netzwerk Betroffener innerhalb der ACM. Zusammen mit ihren ausgebildeten Patientenberatern, den örtlichen Selbsthilfegruppen und einem Patiententelefon, ist die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin und deren Selbsthilfenetzwerk von Cannabispatienten die in Deutschland führende Stelle für Ratsuchende und Interessierte. SCM und ACM e. V. bieten Information, Beratung, Organisationsmöglichkeiten und Unterstützung, und damit Grundlagen für erkämpfte Meilensteine wie das “Cannabis als Medizin”-Gesetz.</span></em></p>								</div>
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									<p><strong>Verband der Cannabis versorgenden Apotheken e.V. (VCA)</strong><br />Ansprechpartnerin: Dr. Christiane Neubaur, Geschäftsführerin<br />Telefon: 0208 9912 9921<br />Webseite: https://vca-deutschland.de/<br />E-Mail: info@vca-deutschland.de</p>								</div>
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									<p><em><span style="font-size: 10pt;">Das erklärte Ziel des VCA ist es, in Deutschland eine effiziente und bezahlbare Versorgung von Patient:innen mit medizinischem Cannabis sicherzustellen. Diese Versorgungspflicht sieht der Verband ganz klar bei den pharmazeutischen Expert:innen in der Apotheke. Denn gemäß § 1 Apothekengesetz obliegt den Apotheken die im öffentlichen Interesse gebotene Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Arzneimittelversorgung der Bevölkerung. Hier ist der Kontaktpunkt für Patient:innen, vor, während und nach dem Erhalt einer ärztlichen Verordnung. Das pharmazeutische Fachpersonal kann optimal beraten und therapeutisch begleiten.</span></em></p>								</div>
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		<p>Der Beitrag <a href="https://bdcan.de/pm-reform-medizinalcannabis/">Pressemitteilung: Fachverbände fordern dringende Reformen beim Cannabis-als-Medizin-Gesetz</a> erschien zuerst auf <a href="https://bdcan.de">Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V.</a>.</p>
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