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    Bundesverband pharmazeutischer Cannabinoidunternehmen e.V. (i.G.) gegründet

    Der am vergangenen Mittwoch gegründete Bundesverband der pharmazeutischen Cannabinoidunternehmen e.V. (i.G.) hat sich das zentrale Ziel gesetzt, bessere Bedingungen rund um die Patientenversorgung mit Medizinal-Cannabis zu schaffen. Hierzu haben sich am 16.09.2020 die neun Gründungsmitglieder Cannaflos, Cannamedical Pharma, DEMECAN, GECA Pharma, HM Herba Medica, Nimbus Health, Paesel + Lorei, Sanity Group und THCinol/CBDinol CanPharma in der Alten Münze in Berlin zusammengefunden. Im Rahmen der Gründungsveranstaltung wurde der neue Bundesverband den geladenen Vertretern aus Politik, Selbstverwaltung und Presse vorgestellt.   Das politische Grußwort wurde vom Vorsitzenden des Ausschusses für Gesundheit, Erwin Rüddel (CDU) gehalten, gefolgt von spannenden Impulsvorträgen von Professor Joachim Nadstawek (Schmerzzentrum an der Jankerklinik), Daniela Joachim (Bund Deutscher Cannabis-Patienten…

  • Viel Wirbel um CBD

    In den letzten Monaten häufen sich die Negativ-Schlagzeilen um Produkte mit CBD-Gehalt. So warnt aktuell Johannes Schenkel von der Unabhängigen Patientenberatung: „[…]Die von Laien kaum durchschaubare rechtliche Lage und uneinheitliche Linie in der Kontrolle von CBD-Präparaten, die nicht in den deutlich besser abgesicherten Bereich der Arzneimittel fallen, ist mit möglichen Risiken für die Menschen verbunden. Neben dem finanziellen Schaden der bestenfalls wirkungslosen Produkte mehren sich die Hinweise, dass CBD-haltige Lebensmittel teilweise unsicher sind.[…]“1 > Link zum ganzen Artikel Der Bund Deutscher Cannabis-Patienten rät allen, die CBD zur Linderung ihrer Beschwerden einsetzen möchten, hier zu äußerster Vorsicht bei der Auswahl der Produkte und empfiehlt die Anwendung von CBD ausschließlich unter ärztlicher Begleitung…

  • Bund Deutscher Cannabis-Patienten trifft Bundestagsabgeordneten Dirk Heidenblut

    Heute trafen sich drei unser Vorstandsmitglieder mit Dirk Heidenblut (drogenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Bundestag und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit), um die aktuellen Probleme der Cannabis-Patienten zu erörtern. Wir bedanken uns für dieses tolle Gespräch auf Augenhöhe und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit, um die angesprochenen Themen voranzubringen.

  • Kurze Umfrage für Benutzer des Mighty-Verdampfers

    Der Mighty Verdampfer hat eine automatische Abschaltung integriert, die ausschließlich dazu gedacht ist, den Akku zu schonen und somit einen möglichst langen Betrieb ohne Aufladen zu ermöglichen. Zwei Minuten nach dem letzten Tastendruck schaltet sich deshalb das Gerät automatisch ab. Zwar kann der Patient durch kurzes Drücken des Ein-/Ausschalters die Abschaltautomatisch erneut auf zwei Minuten zurücksetzen, dennoch würden sich einige unserer Mitglieder einen längeren Zeitraum bis zur Abschaltung wünschen. Um noch weitere Erfahrungswerte zu sammeln möchten wir alle Mighty-Nutzer bitten, hier kurz abzustimmen, wie sie persönlich mit dem Zwei-Minuten-Fenster zurechtkommen und sagen hierzu im Voraus vielen Dank für die Unterstützung! 

  • Verordnung von medizinischen Cannabis-Verdampfern NICHT budgetrelevant

    Aktuell können sich gesetzlich Versicherte, deren Krankenkasse eine Therapie mit medizinischen Cannabis-Blüten bewilligt hat, zu Lasten der Kasse folgende Hilfsmittel zur Einnahme verordnen lassen:   Volcano Medic 2, PZN: 15885501, PPN: 111588550156 Inhalation über die Schlaucheinheit oder den Ventilballon Sehr schneller Aufheizvorgang innerhalb von 1 – 2 Minuten Die Bedienfelder sind im großen Display integriert und über Touch Taste steuerbar. Wie bereits sein Vorgänger erlaubt der VOLCANO MEDIC 2 die inhalative medizinische Applikation flüssiger, in Alkohol gelöster Cannabinoide und von Cannabinoiden direkt aus getrockneten Hanfblüten.1   Mighty Medic, PZN: 15634236, PPN: 111563423659 Der MIGHTY MEDIC ist der erste medizinisch zugelassene tragbare Cannabisinhalator. Er verwendet eine kombinierte Konvektions- und Konduktionsheizung, die eine…

  • Neue Vergütungsregeln für Apotheker bei der Versorgung mit medizinischem Cannabis

    Am 01.04.2020 wurden die in langwierigen Verhandlungen zwischen GKV-Spitzenverband und Deutschem Apothekerverband vereinbarten Preisänderungen für Cannabis-Arzneimittel veröffentlicht. Ziel dieser Maßnahme ist, die Kosten der gesetzlichen Krankenversicherungen in diesem Bereich um 25 Millionen Euro zu reduzieren. Was jetzt umgesetzt wurde, entlastet auch tatsächlich nur die Krankenkassen, da sich für Patienten, egal ob eine Kostenübernahme vorliegt oder diese noch Selbstzahler sind, tatsächlich nichts ändert. Rückwirkend ab dem 01.03.2020 erhalten Apotheken die Erstattung für Kassenrezepte auf Grundlage einer Kombination aus Fest- und Staffelpreisen, die an sich auch Sinn macht, da so die Abgabe von größeren Mengen eines Medikaments dessen Preis nicht linear in die Höhe treibt. Inwiefern die fortan gültigen Abrechnungspreise tatsächlich den…

  • Stellungnahme des Bundes Deutscher Cannabis-Patienten e.V. im Bezug auf die Sicherheit und Verkehrsfähigkeit von Cannabidiol (CBD)

    Die Patienten des BDCan sehen die derzeitige Entwicklung mit großer Sorge. In der letzten Zeit bieten lokale Läden sowie Anbieter im Internet ungeprüfte Cannabidiol-haltige Nahrungsergänzungsmittel zum Kauf an. Dies stellt einen klaren Rechtsbruch dar, da diese Produkte unter die Novel-Food-Verordnung fallen und damit aktuell nicht verkehrsfähig sind. Dies bedeutet, sie dürfen nicht an Verbraucher verkauft werden. Die Produkte sind jedoch nicht so harmlos, wie es uns ihre Anbieter glauben lassen wollen. Zum Beispiel sind Leberschädigungen in Verbindung mit der Einnahme von CBD beobachtet wurden. Aus diesem Grunde gibt es die Empfehlung, Therapien mit hohen Tagesdosen an CBD mit monatlichen Bluttests zur Beobachtung des Gamma-GT-Werts durchzuführen. Des Weiteren kann es zu diversen Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen. Die Konzentrationen an Cannabidiol, welche…

  • Stellungnahme des Bundes Deutscher Cannabis-Patienten e.V. zu Cannabis und COVID-19

    Zu unserem größten Bedauern sehen wir immer wieder insbesondere in den sozialen Medien Berichte, in denen eine positive Wirkung verschiedener Cannabinoide auf virale Infektionen wie das SARS-CoV-2-Virus beschrieben wird. Tatsächlich gibt es keine wissenschaftliche Studie zur Wirkung von irgendeinem bekannten Cannabinoid auf virale Infekte. Ganz im Gegenteil würden wir aktuell eher von einer pulmonalen Einnahme durch Rauchen oder Inhalation abraten, da jede Belastung der Lunge das Risiko bei und für eine Lungenerkrankung erhöhen kann. Wir empfehlen bei Erkrankungen der Atemwege die orale Aufnahme von Cannabis-Arzneimitteln, um so die Lunge maximal zu entlasten.